Die in Simbabwe geborene und in Berlin lebende gender-nonkonforme Sänger*in, Tänzer*in und visuelle Geschichtenerzähler*in Mandhla. versteht Bühne als Raum für Transformation und drückt sich durch konzeptionell anspruchsvolle Bühnenkunst und rohe klangliche Verletzlichkeit aus. Verwurzelt im Afrofuturismus, im zeitgenössischen Tanz und in der Ballroom-Kultur, wirken ihre Live-Sets weniger wie gewöhnliche Musikauftritte, sondern eher wie immersive theatralische Rituale. In dieser Listening Session nimmt Mandhla. uns mit auf eine Reise durch die Geschichte des Southern African Jazz und dessen tiefgreifenden Einfluss auf globale Soul-, Funk- und Jazztraditionen: von Sophiatown der 1950er-Jahre über die Exil- und Diasporanetzwerke in London, Los Angeles und Westafrika bis in die Gegenwart. Anhand prägender Künstler:innen wie Hugh Masekela, Miriam Makeba, Letta Mbulu und Caiphus Semenya wird hörbar, wie Musik unter den Bedingungen von Apartheid, Migration und Exil zu einem Ort von Widerstand, Zugehörigkeit und Überleben werden konnte. Aus einer queeren künstlerischen Perspektive betrachtet, würdigt diese Veranstaltung den Klang als Raum der Fluidität, des Überlebens und der selbst gewählten Familie jenseits von Grenzen. Wir werden uns mit einigen einflussreichen Platten beschäftigen, eine klangliche Reise durch die Wandlung der südafrikanischen Jazzmusik unternehmen und eine kleine Darbietung von Mandhla. erleben, die zeigt, wie diese Einflüsse ihre musikalische Identität geprägt haben.Zu nextdoor Talk Der Nextdoor Talk bricht auf in das fluide kulturelle Leben Berlins. Einmal im Monat sprechen die Hosts Lucilla Schmidinger und Sebastian Reier mit ihren Gästen über besondere Musik, über Lebensentwürfe, Perspektiven und Projekte. Dieser Vielfalt der Formen nähern wir uns mit Formenvielfalt: Ob wir nun gemeinsam Platten lauschen, Filme ansehen und besprechen, einander Bücher vorstellen, diskutieren, zusammen essen oder gemeinsam meditieren: Das was nebenan geschieht, kann Leben bereichern und Blickwinkel weiten. Schauen und hören wir genauer hin! Termine und Gäste werden jeweils im Laufe der Saison bekannt gegeben.Veranstaltung auf Englisch
Termin-Details
Termin
Freitag, 16. Oktober 2026, 19:00 Uhr
bis
22:00 Uhr
Mandhla Ndubiwa – Person mit geschlossenen Augen, großem Ohrring und goldenem Haar. Links davon eine orange-blau-weiße Strelitzie vor gelbem Hintergrund.
Lucilla Schmidinger – Person sitzt auf blauem Sofa, hält Mikrofon in der Hand, trägt schwarzes Lederjackett und weißes Hemd, lächelt, violettes Licht im Hintergrund.
Die in Simbabwe geborene und in Berlin lebende gender-nonkonforme Sänger*in, Tänzer*in und visuelle Geschichtenerzähler*in Mandhla. versteht Bühne als Raum für Transformation und drückt sich durch konzeptionell anspruchsvolle Bühnenkunst und rohe klangliche Verletzlichkeit aus. Verwurzelt im Afrofuturismus, im zeitgenössischen Tanz und in der Ballroom-Kultur, wirken ihre Live-Sets weniger wie gewöhnliche Musikauftritte, sondern eher wie immersive theatralische Rituale. In dieser Listening Session nimmt Mandhla. uns mit auf eine Reise durch die Geschichte des Southern African Jazz und dessen tiefgreifenden Einfluss auf globale Soul-, Funk- und Jazztraditionen: von Sophiatown der 1950er-Jahre über die Exil- und Diasporanetzwerke in London, Los Angeles und Westafrika bis in die Gegenwart. Anhand prägender Künstler:innen wie Hugh Masekela, Miriam Makeba, Letta Mbulu und Caiphus Semenya wird hörbar, wie Musik unter den Bedingungen von Apartheid, Migration und Exil zu einem Ort von Widerstand, Zugehörigkeit und Überleben werden konnte. Aus einer queeren künstlerischen Perspektive betrachtet, würdigt diese Veranstaltung den Klang als Raum der Fluidität, des Überlebens und der selbst gewählten Familie jenseits von Grenzen. Wir werden uns mit einigen einflussreichen Platten beschäftigen, eine klangliche Reise durch die Wandlung der südafrikanischen Jazzmusik unternehmen und eine kleine Darbietung von Mandhla. erleben, die zeigt, wie diese Einflüsse ihre musikalische Identität geprägt haben.Zu nextdoor Talk Der Nextdoor Talk bricht auf in das fluide kulturelle Leben Berlins. Einmal im Monat sprechen die Hosts Lucilla Schmidinger und Sebastian Reier mit ihren Gästen über besondere Musik, über Lebensentwürfe, Perspektiven und Projekte. Dieser Vielfalt der Formen nähern wir uns mit Formenvielfalt: Ob wir nun gemeinsam Platten lauschen, Filme ansehen und besprechen, einander Bücher vorstellen, diskutieren, zusammen essen oder gemeinsam meditieren: Das was nebenan geschieht, kann Leben bereichern und Blickwinkel weiten. Schauen und hören wir genauer hin! Termine und Gäste werden jeweils im Laufe der Saison bekannt gegeben.Veranstaltung auf Englisch
Jasmin Tabatabai, geboren 1967 in Teheran, gehört zu den vielseitigsten Künstlerinnen Deutschlands. 1979 kam sie während der Islamischen Revolution nach Deutschland und studierte später Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart....
mehrzu: freKWenzwechsel mit Jasmin Tabatabai
Mörderische Spreefahrt – das sind vier Dinner-Krimis auf der Spree. Das Ensemble artdeshauses hat vier turbulente Kriminalgeschichten inszeniert.
mehrzu: Mörderische Spreefahrt
Das geheimnisvolle Instrument „Accordina“ wurde in den 1930er Jahren von André Borel in Paris ursprünglich für den Jazz entworfen. Es ist eine Brücke zwischen Akkordeon und Mundharmonika und bietet dem Akkordeonisten die Möglichkeit, noch tiefer in die...
mehrzu: Accordinas Odyssey | Konzert für Accordina und Flügel
Beim Best Of Poetry Slam stehen ausschließlich Champions und Landesmeister auf der Bühne. Sie bringen ihre stärksten Texte mit: mal humorvoll, mal berührend, mal überraschend – aber immer mitreißend und live vorgetragen.
Das Besondere am Poetry Slam ist...
mehrzu: Best of Poetry Slam