Aktuelle Sprache: Deutsch

Mononoke

Termin-Details

Karte

Es folgt eine Kartendarstellung. Karte überspringen

Zum Stadtplan

Ende der Karte.

Verkehrsanbindungen

3 weitere Termine

Teil von:

Mononoke

  • Foto: Diana Pfammatter – Drei Personen auf einer Buehne, eine sitzt auf einem Stuhl. Im Hintergrund ein grosses Display, das Gesicht einer Person mit Kopfhörern zeigend.

    Foto: Diana Pfammatter – Drei Personen auf einer Buehne, eine sitzt auf einem Stuhl. Im Hintergrund ein grosses Display, das Gesicht einer Person mit Kopfhörern zeigend.

  • Foto: Diana Pfammatter – Zwei weiblich gelesene Personen umarmen sich auf einer Buehne. Eine traegt ein rosa Kleid, die andere hat gruene Haare und gelbe Stiefel.

    Foto: Diana Pfammatter – Zwei weiblich gelesene Personen umarmen sich auf einer Buehne. Eine traegt ein rosa Kleid, die andere hat gruene Haare und gelbe Stiefel.

  • Foto: Diana Pfammatter – Großes kunstvolles Skelettobjekt aus Metall und Kabeln, das an Seilen hängt, beleuchtet von intensivem roten Licht vor einem dunklen Hintergrund.

    Foto: Diana Pfammatter – Großes kunstvolles Skelettobjekt aus Metall und Kabeln, das an Seilen hängt, beleuchtet von intensivem roten Licht vor einem dunklen Hintergrund.

  • Foto: Diana Pfammatter – Person in blauem Fransen-Kostüm rennt, hält Tasse mit rotem Muster, dunkler Hintergrund mit Schatten.

    Foto: Diana Pfammatter – Person in blauem Fransen-Kostüm rennt, hält Tasse mit rotem Muster, dunkler Hintergrund mit Schatten.

  • Foto: Diana Pfammatter – Eine Schaufensterpuppe im rosa Kleid, eine Person im Anzug mit Glatze und eine Person im gelben Anzug mit grüner Perücke sitzen zusammen.

    Foto: Diana Pfammatter – Eine Schaufensterpuppe im rosa Kleid, eine Person im Anzug mit Glatze und eine Person im gelben Anzug mit grüner Perücke sitzen zusammen.

  • Foto: Diana Pfammatter – Person mit roten Gesichtsbemalungen spielt ein Saiteninstrument, trägt Fellbesatz und sitzt neben einer Maske mit roten Ohren und gelben Augen.

    Foto: Diana Pfammatter – Person mit roten Gesichtsbemalungen spielt ein Saiteninstrument, trägt Fellbesatz und sitzt neben einer Maske mit roten Ohren und gelben Augen.

  • Foto: Diana Pfammatter – Bühnenbild mit sechs Personen um einen Tisch, Bar mit "Renoir" Schild, rechts Person in blauem Kleid sitzt auf Toilette, im Hintergrund Gemälde.

    Foto: Diana Pfammatter – Bühnenbild mit sechs Personen um einen Tisch, Bar mit "Renoir" Schild, rechts Person in blauem Kleid sitzt auf Toilette, im Hintergrund Gemälde.

Mononoke. So nennt man in Japan die Geister, die sich in Menschen einnisten und Flüche einschleppen. Takako, von Beruf Eisenwarenkauffrau, hat so einen abbekommen. Sie arbeitet im Vertrieb, verkauft Eisenkannen aus jahrhundertealter japanischer Handwerkskunst und legt sich abends ein Eisenei ins Teewasser. Sie trinkt den Tee und hat anschließend mit dem vom Wasser gewärmten Ei Sex. Und auch wenn sich das schön anfühlt, weiß Takako, dass etwas nicht stimmt. Eine Wahrsagerin verrät ihr, was sie plagt: Ein Fluch liegt auf ihr, der Fluch ihres Vaters, der verschwand, als sie ihre erste Periode bekam. Was dann beginnt, ist Takakos Versuch, sich von allem zu befreien, was ihr so ungefragt mitgegeben wurde. Eine surreale Heldinnenreise durch eine Welt, die bevölkert ist von Göttern, Puppen und Eisenwaren, von uralten Mythen und endlosen Verkaufsgesprächen. Die japanische Autorin und Regisseurin Satoko Ichihara gehört zu den wichtigsten Stimmen einer neuen, feministischen Generation von Theatermacher*innen. 2020 wurde sie mit dem Kishida Kunio Drama Award ausgezeichnet, dem bedeutendsten Theaterpreis Japans. Sie inszeniert mit einem genauen, unbestechlichen Blick auf die banalen und monströsen Zumutungen des Alltags, auf Körper, die sich in einer Welt behaupten müssen, die sie gleichzeitig formt, verwertet und wegwirft.Für ihre erste Arbeit an der Volksbühne hat Ichihara die in Berlin lebende, südkoreanische Künstlerin Mire Lee als Bühnenbildnerin eingeladen, deren faszinierend lebendig wirkende Skulpturen sonst Museen bespielen. Gemeinsam mit der Kostümbildnerin Belle Santos schöpft Ichihara aus der japanischen Puppenspieltradition Bunraku und treibt sie in die Gegenwart: Körper, die mit Puppen verwachsen sind, Fleisch, das aus Eisen wächst, und Götter, die man besser nicht verärgert.HinweisWir empfehlen ein Mindestalter von 16 Jahren für den Besuch der Aufführung.Information zum InhaltBitte beachtet: Mononoke enthältSexualisierte GewaltPornografische BilderAbleistische Darstellung

Künstler/Beteiligte: Gro Swantje Kohlhof (mit), Rosa Lembeck (mit), Julia Riedler (mit), River Roux (mit), Youka Snell (Live-Musik), Gwentsche Kollewijn (Puppenspiel), Akira Schroth (Puppenspiel), Maria Vittoria Zinoni (Puppenspiel), Sachiko Hara (mit Dank an), Satoko Ichihara (Text, Regie), Otone Sato (Übersetzung aus dem Japanischen), Mire Lee (Bühne), Belle Santos (Kostüm, Puppendesign), Kevin Sock (Licht), Adam Kaplan (Videodesign), Youka Snell (Komposition, Sounddesign), Ville Haimala (Entwicklung der Stimmen), Sebastian Kawanami-Breu (Probendolmetscher), Helena Eckert (Dramaturgie), Lara Weidemann (Regieassistenz), Hyeonsu Jung (Bühnenbildassistenz), Jasmin Knitter (Kostümassistenz), Maria Bergel (Inspizienz), Elisabeth Zumpe (Soufflage), Helena Ackermann (Regiehospitanz), Jannes Radewald (Regiehospitanz), Maïa Godin Hadji-Lazaro (Dramaturgiehospitanz), Sofía Loose Martínez de Castro (Bühnenbildhospitanz), Daniel Timmler (Kostümhospitanz), Joschua Seiler (Produktionshospitanz), Gwentsche Kollewijn (Puppenbau), Akira Schroth (Puppenbau), Maria Vittoria Zinoni (Puppenbau)

Alternative Veranstaltungen

A Seed Story

Kann Gentechnik den Hunger der Welt bekämpfen? “A Seed Story” erforscht ethische Dilemmata zwischen Innovation und Verantwortung. Im interaktiven Theater-Game treffen zwölf Spieler*innen in Berlin auf zwei Performende in Neu-Delhi – mit Bildschirmübertragung,... mehrzu: A Seed Story

Termin:
Sonntag, 08. November 2026, 16:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Hebbel am Ufer - HAU3
Adresse:
Tempelhofer Ufer 10, 10963 Berlin-Kreuzberg
Preis:
ab 22,00 €

Wenzel: Lieder & Texte

Immer wieder neu. Immer wieder überraschend. Jedes Konzert ein Abenteuer. Wenzel ist ein Meister der Improvisation. Da tauchen wie aus dem Nichts völlig unbekannte Lieder auf, stellen sich neben längst vergessen geglaubte und spinnen ein neues Netz von... mehrzu: Wenzel: Lieder & Texte

Termin:
Sonntag, 08. November 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Kabarett-Theater Distel
Adresse:
Friedrichstraße 101, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 42,08 €

Mehr Veranstaltungen der Kategorie "Vermischtes" anzeigen…

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.