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House of Hopes

Jede Veranstaltung von House of Hopes bietet drei verschiedene Sprachtouren an:OV (für Besucher*innen, die Deutsch und Englisch verstehen)DT (für Besucher*innen, die Deutsch verstehen)ENG (für Besucher*innen, die Englisch verstehen)Zum Webshop mit allen verfügbaren Vorstellungen
Am 7. Oktober 1989 wird auf der Karl-Marx-Allee der 40. Jahrestag der DDR mit einer Militärparade gefeiert. Zeitgleich versammeln sich im Seitenfoyer der Volksbühne Vertreter*innen aller Ostberliner Theater. Einen Monat später wird daraus eine der größten Demonstrationen der deutschen Geschichte mit rund einer Million Menschen.Aber nicht nur in Berlin scheint Ende der 1980er Jahre eine Hoffnung auf mehr Mitbestimmung und wirtschaftliche Eigenständigkeit greifbar: Aus Afghanistan ziehen sich die letzten sowjetischen Truppen zurück. In China sind zehntausende Student*innen auf der Straße. In Namibia wird zum ersten Mal frei gewählt. Und in Südkorea beginnt die Aufarbeitung von 26 Jahren Militärdiktatur. Rund um den Erdball breitet sich das Gefühl aus, dass Mehrheiten ihre Regierungen zur Vernunft bringen könnten. Mehr Bewegungs- und Redefreiheit, aber auch mehr Teilhabe scheint möglich.In House of Hopes begibt sich das Publikum auf die Spuren des damaligen Aufbruchs und auf eine Hausbegehung, die im Kassenfoyer beginnt und über Treppen und Foyers durch die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in die Gegenwart führt. Die Architektur des Hauses wird zum Schauplatz für zehn autobiografische Erzählungen aus Ländern rund um den Erdball. Hoffnungsvoll fragen sie nach der Esperanza in der Kampagne gegen die Diktatur Pinochets, der Speranță auf Freiheit nach der Hinrichtung der Ceaușescus, erinnern an die Nadzieja der Gewerkschaftsbewegung in Polen oder an den Omid auf einen weniger grausamen iranischen Staat nach dem Tod Khomeinis.House of Hopes setzt die Fluchtlinien des historischen Wendepunkts 1989 in eine Gegenwart fort, in der die vereinende Kraft der Hoffnung gesucht wird und zur Debatte steht: Warten wir ab, wenn wir hoffen, oder machen wir möglich?

Künstler/Beteiligte: Anoush Azizi (mit), Till Gedack (mit), Vera Jonas (mit), Nataly Jung-Hwa Han (mit), Israel Kaunatjike (mit), Joanna Kusiak (mit), Corey Scott-Gilbert (mit), Sir Henry (mit), Verónica Troncoso (mit), Zhu Yuan (mit), Homan Wesa (mit), Anca Berlogea-Boariu (im Video), Stefan Kaegi (Konzept, Regie), Daniel Wetzel (Konzept, Regie), Lili Anschütz (Bühne, Kostüm), Denise Potratz (Licht), Kevin Sock (Licht), Grit Schuster (Videodesign), Nikolaus Neecke (Musik, Sounddesign), Juliane Männel (Dramaturgie), Aljoscha Begrich (Dramaturgie), Johanna Höhmann (Dramaturgie Volksbühne)

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Alle Termine und Tickets

5 von insgesamt 5 Terminen

  • Do 01.10.2026 19:45 Uhr
    House of Hopes

    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - Großes Haus

  • So 04.10.2026 18:00 Uhr
    House of Hopes

    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - Großes Haus

  • Mo 05.10.2026 19:30 Uhr
    House of Hopes

    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - Großes Haus

  • Mi 14.10.2026 19:30 Uhr
    House of Hopes

    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - Großes Haus

  • Fr 23.10.2026 20:30 Uhr
    House of Hopes

    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - Großes Haus

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