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Der Teich

Nach dem Kurzdrama von Robert Walser

  • Foto: Estelle Hanania – Person mit geschlossenem Augen liegt auf einer hellen Fläche, trägt ein weißes Hemd und roten Lippenstift. Kopf ist nach rechts geneigt.

    Foto: Estelle Hanania – Person mit geschlossenem Augen liegt auf einer hellen Fläche, trägt ein weißes Hemd und roten Lippenstift. Kopf ist nach rechts geneigt.

  • Foto: Estelle Hanania – Person in blauem Licht, trägt Pullover und Hose, blickt nach oben, hält Gegenstand in der Hand; Schatten und Objekte auf dem Boden.

    Foto: Estelle Hanania – Person in blauem Licht, trägt Pullover und Hose, blickt nach oben, hält Gegenstand in der Hand; Schatten und Objekte auf dem Boden.

  • Foto: Estelle Hanania

    Foto: Estelle Hanania

  • Foto: Estelle Hanania – Person mit geschlossenen Augen, Arm am Gesicht, in rotem Licht; Hintergrund verschwommen, Bett im Raum.

    Foto: Estelle Hanania – Person mit geschlossenen Augen, Arm am Gesicht, in rotem Licht; Hintergrund verschwommen, Bett im Raum.

  • Foto: Estelle Hanania – Langhaarige Person in weißem Hemd und schwarzer Hose vor orange-gelbem Hintergrund, mit geschlossenen Augen und seitlich geneigtem Kopf.

    Foto: Estelle Hanania – Langhaarige Person in weißem Hemd und schwarzer Hose vor orange-gelbem Hintergrund, mit geschlossenen Augen und seitlich geneigtem Kopf.

  • Foto: Estelle Hanania – Person mit weißem Hemd und dunkler Hose lehnt an einer blauen Wand, Augen geschlossen.

    Foto: Estelle Hanania – Person mit weißem Hemd und dunkler Hose lehnt an einer blauen Wand, Augen geschlossen.

In Robert Walsers Kurzdrama Der Teich entfaltet sich die eindringliche Geschichte eines Jungen, der sich in seiner Familie nicht geliebt fühlt. Am Punkt seiner größten Verzweiflung täuscht er einen Selbstmord vor. Vienne zoomt in den Kopf des Jungen, lässt Monolog und Dialog verschwimmen und zeigt, wie sich das Selbst im emotionalen Taumel auflöst.Gemeinsam mit den Ausnahmeschauspielerinnen Adèle Haenel und Julie Shanahan und acht Puppen kreiert die Bühnenkünstlerin Gisèle Vienne ein psychoaktives Kammerspiel über die Machtdynamiken innerhalb einer Familie. Lichtkünstler Yves Godin und die Musiker Stephen F. O’Malley – seines Zeichens Frontman der legendären Doom-Metal-Band Sunn O))) – sowie François J. Bonnet haben für Viennes Stück eine trancehafte Licht- und Soundumgebung geschaffen. Der Teich ist eine Choreografie menschlicher Abgründe und ein mitreißender Trip.Seit 1999 verarbeitet Gisèle Vienne in choreografisch-theatralen Arbeiten gesellschaftliche Tabuthemen. Ihre Inszenierung Kindertotenlieder und die Party-in-Slow-Motion-Choreografie CROWD waren stilprägend für die jüngere Tanzgeschichte. 2024 präsentierten Ausstellungen im Haus am Waldsee und im Georg Kolbe Museum die für Viennes Arbeit charakteristischen, beunruhigend lebensnahen Puppen. Nun zeigt die französisch-österreichische Bühnenkünstlerin, die Philosophie, Musik und Puppenspiel studierte, ihre wegweisende Arbeit mit dem literarischen Text Der Teich nach einer weltweiten Gastspieltour zum ersten Mal in Berlin.

Künstler/Beteiligte: Adèle Haenel (mit), Julie Shanahan (mit), Gisèle Vienne (Konzept, Inszenierung, Bühne, Dramaturgie), Yves Godin (Licht), Adrien Michel (Ton), Stephen F. O'Malley (Regie Musik)

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2 von insgesamt 2 Terminen

  • Fr 06.11.2026 20:00 Uhr
    Der Teich

    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - Großes Haus

  • Sa 07.11.2026 20:00 Uhr
    Der Teich

    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - Großes Haus

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