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1. Tischlereikonzert – Wider das Vergessen

  • Wider das Vergessen – Ein abgenutzter brauner Koffer mit zwei Etiketten und der Nummer 952 steht auf dunklem Boden in einem schwach beleuchteten Raum.

    Wider das Vergessen – Ein abgenutzter brauner Koffer mit zwei Etiketten und der Nummer 952 steht auf dunklem Boden in einem schwach beleuchteten Raum.

  • Wider das Vergessen – Fünf Personen auf Bühne mit Instrumenten; im Hintergrund alte Foto mit Text "Hans Krása", "Wladyslaw Waghalter", "Waghalter-Quartett".

    Wider das Vergessen – Fünf Personen auf Bühne mit Instrumenten; im Hintergrund alte Foto mit Text "Hans Krása", "Wladyslaw Waghalter", "Waghalter-Quartett".

  • Wider das Vergessen – Bühne mit Musiker*innenensemble und Vortragender; im Hintergrund Bild von "Familie Wigmore" mit beschrifteten Namen: "Kerstin, Carola, Henri, Pauline, Adnan

    Wider das Vergessen – Bühne mit Musiker*innenensemble und Vortragender; im Hintergrund Bild von "Familie Wigmore" mit beschrifteten Namen: "Kerstin, Carola, Henri, Pauline, Adnan

  • Wider das Vergessen – Eine Gruppe von Musiker*innen auf einer Buehne vor blauem Hintergrund. Text: "Im Gedenken an: Hans Kraus, Max Rosenthal, Wladyslaw Waghalter, Werner Lywen".

    Wider das Vergessen – Eine Gruppe von Musiker*innen auf einer Buehne vor blauem Hintergrund. Text: "Im Gedenken an: Hans Kraus, Max Rosenthal, Wladyslaw Waghalter, Werner Lywen".

  • Wider das Vergessen – Musiker*innenorchester auf blauer Bühne; oben schwarz-weißes Foto einer Familie, daneben farbiges Foto mit älterem Mann auf Stuhl.

    Wider das Vergessen – Musiker*innenorchester auf blauer Bühne; oben schwarz-weißes Foto einer Familie, daneben farbiges Foto mit älterem Mann auf Stuhl.

In der Konzertreihe «Wider das Vergessen» stellt das Orchester ehemalige Mitarbeiter*innen des eigenen Opernhauses vor, die 1933 von den Nationalsozialisten entlassen worden sind. Von den über 40 Personen haben manche ihre Karriere im Ausland glanzvoll fortsetzen können. Andere sind emigriert, auch wenn ihre künstlerische Laufbahn darunter gelitten hat oder ganz beendet wurde. Viele haben Freunde und Verwandte verloren, einige wurden selbst deportiert und ermordet. Nach umfangreichen Recherchen des Orchestervorstands und Solo-Paukers Benedikt Leithner liest Margarita Broich zwischen den musikalischen Beiträgen aus persönlichen Dokumenten von Else Hallauer-Wühler (Sopran), Gerhard Pechner (Bariton) und Wilhelm Gombert (Tenor).

***

Die Tischlereikonzerte sind das kammermusikalische Herz der Tischlerei. Hier entscheiden die Musiker*innen selbst: Was bewegt uns? Was wollen wir teilen? Inspiriert von den Neuproduktionen auf der Opernbühne und in der Tischlerei entstehen sechs Abende, die Bekanntes und Verborgenes zusammenbringen. Diese Konzerte sind persönlich, unerwartet, lebendig, die geheimen Leidenschaften des Orchesters. Musik für Herz und Kopf. Sechs Abende in der Tischlerei. Kommt vorbei und hört, was unsere Musiker*innen bewegt.

Werner Richard Heymann (1896 – 1961)Three Songs

Miloslav Kabeláč (1908 – 1979)Huit inventions Op. 45 für Schlagzeug-Sextett

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) / Aribert Reimann (1936 – 2024)…oder soll es Tod bedeuten? für Streichquartett und Sopran

Felix Mendelssohn BartholdyStreichquartett Nr. 2 in e-Moll Op. 44

ca. 2 Stunden / Eine Pause

Künstler/Beteiligte: Musiker*innen des Orchesters der Deutschen Oper Berlin (Mit), Margarita Broich (Lesung), Benedikt Leithner (Programmgestaltung)

Moderationen in deutscher Sprache

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