Uferstudios
Ripple (back in)
Ripple (back in)_2026 – Person mit nassem Haar in Spitze, hebt Arme; Fäden zwischen Händen und Körper, rosa Licht; zwei Tattoos auf Armen; Bildunterschrift "arno declair".
© Arno Declair
Mitten in einem nebligen Dunst steht eine Badewanne. Was sich darin befindet, ist zunächst unklar, doch langsam beginnt etwas daraus aufzutauchen. Finger tasten sich hervor, Wasser tropft aus langem Haar, das Reiben von Haut auf Acryl wird hörbar.
Coco Luna Watts' Soloarbeit Ripple (back in) nimmt uns mit auf eine eindringliche Reise durch die Auseinandersetzung mit Weiblichkeit. In einer Performance, die lineare Rationalität hinter sich lässt. Das Stück greift Fragmente kindlicher Unschuld auf und untersucht, wie diese Qualitäten im Prozess des Erwachsenwerdens und des Hineinwachsens ins Frausein verändert, verzerrt und vereinnahmt werden. Es stellt die Frage, wie sich Sanftheit bewahren lässt und wie sie in einer Welt, die zum Kämpfen auffordert, zu einer Form von Stärke werden kann. Coco Luna beginnt, die uralte Erzählung der verletzten Weiblichkeit zu entfalten, und sucht nach einer Möglichkeit, mit dieser offenen Wunde zu leben und sich durch sie hindurchzubewegen. Nachdem vertraute weibliche Archetypen aufgebrochen wurden, setzt die Performance ihre Fragmente neu zusammen und entwirft ein anderes Bild – eines, das die Vielschichtigkeit weiblicher Kraft auf unerwartete Weise sichtbar macht.
Coco Luna Watts' Soloarbeit Ripple (back in) nimmt uns mit auf eine eindringliche Reise durch die Auseinandersetzung mit Weiblichkeit. In einer Performance, die lineare Rationalität hinter sich lässt. Das Stück greift Fragmente kindlicher Unschuld auf und untersucht, wie diese Qualitäten im Prozess des Erwachsenwerdens und des Hineinwachsens ins Frausein verändert, verzerrt und vereinnahmt werden. Es stellt die Frage, wie sich Sanftheit bewahren lässt und wie sie in einer Welt, die zum Kämpfen auffordert, zu einer Form von Stärke werden kann. Coco Luna beginnt, die uralte Erzählung der verletzten Weiblichkeit zu entfalten, und sucht nach einer Möglichkeit, mit dieser offenen Wunde zu leben und sich durch sie hindurchzubewegen. Nachdem vertraute weibliche Archetypen aufgebrochen wurden, setzt die Performance ihre Fragmente neu zusammen und entwirft ein anderes Bild – eines, das die Vielschichtigkeit weiblicher Kraft auf unerwartete Weise sichtbar macht.
Diese Arbeit ist Dominique Rosales gewidmet, ohne die ich heute nicht hier wäre.
Besonderer Dank gilt Anna Nowicka, Frauke Havemann, Nik Haffner, Ben Watts und Tiina Dohrmann.
Coco Luna Watts ist Tänzerin und aufstrebende Choreografin aus Brooklyn, New York, und lebt derzeit in Berlin. In ihrer künstlerischen Praxis nähert sie sich dem Tanz vor allem über die Auseinandersetzung mit dem Unbehaglichen als Möglichkeit persönlicher und kollektiver Reflexion. Zuvor studierte sie an der University of the Arts in Philadelphia, wo sie unter anderem mit Sidra Bell, Shayla Vie-Jenkins und Pape Ibrahima Ndiaye zusammenarbeitete. Kürzlich schloss sie ihren Bachelorstudiengang Dance, Context, Choreography am HZT Berlin ab.
Besonderer Dank gilt Anna Nowicka, Frauke Havemann, Nik Haffner, Ben Watts und Tiina Dohrmann.
Coco Luna Watts ist Tänzerin und aufstrebende Choreografin aus Brooklyn, New York, und lebt derzeit in Berlin. In ihrer künstlerischen Praxis nähert sie sich dem Tanz vor allem über die Auseinandersetzung mit dem Unbehaglichen als Möglichkeit persönlicher und kollektiver Reflexion. Zuvor studierte sie an der University of the Arts in Philadelphia, wo sie unter anderem mit Sidra Bell, Shayla Vie-Jenkins und Pape Ibrahima Ndiaye zusammenarbeitete. Kürzlich schloss sie ihren Bachelorstudiengang Dance, Context, Choreography am HZT Berlin ab.
Nächster Termin:
- Termin Mittwoch, 23. September 2026, 17:00 Uhr ( 1 weiterer Termin )
- Ort Uferstudios
- Adresse Uferstraße 23, 13357 Berlin-Wedding
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