Dock 11 - Dock Art Theater
double bill:: Three Ways to Sing to a Mountain II / Transformative Pleasure - Yoggaton
Tiziano Cruz / Maque Pereyra
Tiziano Cruz_Bread Workshop – Mehrere Menschen kneten Teig auf einem langen Tisch. Alle tragen Schürzen. Im Hintergrund stehen Becher mit unleserlichem Text.
© Maryse Boyce
Tiziano Cruz: Three Ways to Sing to a Mountain II
(Deutsche Premiere)
Tiziano Cruz, geboren in der argentinischen Peripherie, beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Trauer, Verlust und den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Formen der Gewalt, die das Leben der vergessenen Gemeinschaften seines Landes prägen. Aus dieser Untersuchung, die zugleich zutiefst intim und zutiefst politisch ist, entsteht eine Vortragsperformance, die das Gedächtnis des Körpers und die Kraft seiner andinen Vorfahren weckt. Ein theatralisches Ritual, das darauf abzielt, Schmerz in einen Akt der Heilung und Versöhnung mit der Welt zu verwandeln.
Maque Pereyra: Transformative Pleasure - Yoggaton
Yoggaton ist eine intersektionale Bewegungspraxis, die seit 2016 von der bolivianischen Künstlerin Maque Pereyra entwickelt wird. Durch die Kombination von Yoga-Asanas, Beckentänzen und Reggaeton-Musik versteht sie den Körper als Ort der Erinnerung, der Kreativität und des verkörperten Wissens. Yoggaton hinterfragt aus einer dekolonialen Perspektive binäre Vorstellungen von Spiritualität und Sinnlichkeit, Körper und Geist, Lust und Wissen. Entstanden in zehn Jahren voller Workshops, Performances und künstlerischer Forschung, darunter Solar Threshold, Culona de cerebro jugoso und das Forschungsprojekt Perreando la migración, ist Yoggaton sowohl eine Bewegungs- als auch eine künstlerische Praxis. Diese szenische Erfahrung, die im Rahmen der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum von Yoggaton beim diesjährigen Plataforma Berlin präsentiert wird, entfaltet sich als hybride Performance-Workshop-Form, die sich nach und nach in eine kollektive Party verwandelt.
Die Teilnehmenden werden auf eine Reise eingeladen, die von der Reflexion über die Verkörperung bis hin zum Feiern führt und dabei die Grenzen zwischen Lernen, Performance und Tanzfläche verschwimmen lässt.
Vorkenntnisse in Tanz oder Yoga sind nicht erforderlich. Alle sind willkommen. Bringt bequeme Kleidung und Wasser mit.
(Deutsche Premiere)
Tiziano Cruz, geboren in der argentinischen Peripherie, beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Trauer, Verlust und den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Formen der Gewalt, die das Leben der vergessenen Gemeinschaften seines Landes prägen. Aus dieser Untersuchung, die zugleich zutiefst intim und zutiefst politisch ist, entsteht eine Vortragsperformance, die das Gedächtnis des Körpers und die Kraft seiner andinen Vorfahren weckt. Ein theatralisches Ritual, das darauf abzielt, Schmerz in einen Akt der Heilung und Versöhnung mit der Welt zu verwandeln.
Maque Pereyra: Transformative Pleasure - Yoggaton
Yoggaton ist eine intersektionale Bewegungspraxis, die seit 2016 von der bolivianischen Künstlerin Maque Pereyra entwickelt wird. Durch die Kombination von Yoga-Asanas, Beckentänzen und Reggaeton-Musik versteht sie den Körper als Ort der Erinnerung, der Kreativität und des verkörperten Wissens. Yoggaton hinterfragt aus einer dekolonialen Perspektive binäre Vorstellungen von Spiritualität und Sinnlichkeit, Körper und Geist, Lust und Wissen. Entstanden in zehn Jahren voller Workshops, Performances und künstlerischer Forschung, darunter Solar Threshold, Culona de cerebro jugoso und das Forschungsprojekt Perreando la migración, ist Yoggaton sowohl eine Bewegungs- als auch eine künstlerische Praxis. Diese szenische Erfahrung, die im Rahmen der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum von Yoggaton beim diesjährigen Plataforma Berlin präsentiert wird, entfaltet sich als hybride Performance-Workshop-Form, die sich nach und nach in eine kollektive Party verwandelt.
Die Teilnehmenden werden auf eine Reise eingeladen, die von der Reflexion über die Verkörperung bis hin zum Feiern führt und dabei die Grenzen zwischen Lernen, Performance und Tanzfläche verschwimmen lässt.
Vorkenntnisse in Tanz oder Yoga sind nicht erforderlich. Alle sind willkommen. Bringt bequeme Kleidung und Wasser mit.
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