In „Adorno“, portugiesisch für „Schmuck“, „Verzierung“ oder „Dekoration“, stellt Alice Ripoll dem Zeitalter der Algorithmen das zutiefst Menschliche gegenüber: ornamentale Gesten, wechselhafte Launen und spontane Gelüste – eben jene scheinbar trivialen Ausschmückungen, mit denen jede*r das Leben auf eigene Weise zeichnet. Die Berlin-Premiere von Alice Ripolls Performance ist gleichzeitig der Auftakt zu der neuen Reihe wielding fissures – carving cracks in the surface of the now im Radialsystem.
Auf der Suche nach Verbindung in der Unterschiedlichkeit geht die Choreografin der Frage nach, wie sich ein „Wir“ denken lässt, wenn unter acht Milliarden Menschen keine zwei identisch sind. Das Publikum wird von einer ungestümen Gruppe getragen, die sich wie der Lauf der Geschichte selbst in Wellen vor- und rückwärts bewegt. Die Szenen entfalten sich in einer traumartigen Atmosphäre und konfrontieren uns mit dem, was wir als einzigartig empfinden: unsere Erinnerungen, unsere Körper, unsere Zuneigungen – unsere inneren Gezeiten.
Embodied Practice mit Hiltinho Fantástico und Katiany Correia
Do 30 07 2026
17.30 Uhr Eintritt frei.
Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt, Anmeldung erforderlich.
Local Hosting mit Alice Ripoll
So 02 08 2026 im Anschluss an die Vorstellung, auf Englisch
Co-Hosts Prof. Dr. Mariama Diagne (Tanzwissenschaftlerin), Michelle Moura (Choreografin)
In „Adorno“, portugiesisch für „Schmuck“, „Verzierung“ oder „Dekoration“, stellt Alice Ripoll dem Zeitalter der Algorithmen das zutiefst Menschliche gegenüber: ornamentale Gesten, wechselhafte Launen und spontane Gelüste – eben jene scheinbar trivialen Ausschmückungen, mit denen jede*r das Leben auf eigene Weise zeichnet. Die Berlin-Premiere von Alice Ripolls Performance ist gleichzeitig der Auftakt zu der neuen Reihe wielding fissures – carving cracks in the surface of the now im Radialsystem.
Auf der Suche nach Verbindung in der Unterschiedlichkeit geht die Choreografin der Frage nach, wie sich ein „Wir“ denken lässt, wenn unter acht Milliarden Menschen keine zwei identisch sind. Das Publikum wird von einer ungestümen Gruppe getragen, die sich wie der Lauf der Geschichte selbst in Wellen vor- und rückwärts bewegt. Die Szenen entfalten sich in einer traumartigen Atmosphäre und konfrontieren uns mit dem, was wir als einzigartig empfinden: unsere Erinnerungen, unsere Körper, unsere Zuneigungen – unsere inneren Gezeiten.
Embodied Practice mit Hiltinho Fantástico und Katiany CorreiaDo 30 07 202617.30 Uhr Eintritt frei.Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt, Anmeldung erforderlich.
Local Hosting mit Alice RipollSo 02 08 2026 im Anschluss an die Vorstellung, auf EnglischCo-Hosts Prof. Dr. Mariama Diagne (Tanzwissenschaftlerin), Michelle Moura (Choreografin)
Künstler/Beteiligte: Alice Ripoll (Regie), Alan Ferreira, Hiltinho Fantástico, Katiany Correa, Romulo Galvão, Tamires Costa, Tuany Nascimento (Tänzer*innen), Thais Peixoto (Assistenz Regie, Bühnenbild und Kostüm), Joana D’Aguiar (Tourmanagement), Isabela Peixoto (Produktion und Assistenz Kostüm), Allison Trindade (Stand-in), Tomás Ribas (Lichtdesign), Aurora dos Campos, Alice Ripoll (Bühnenbild), Cia REC (Kostüm), Tony Ewerton (Probenassistenz), Camila Moura, Laura Samy, Pedro Lima (Lehrer*innen), ART HAPPENS (Vertrieb), Emmilou Roessling (Audiodeskription)
Eine Produktion von Alice Ripoll. In Koproduktion mit Festival Dias da Dança, Theater Rotterdam, PACT Zollverein und Charleroi Danse.
Die Reihe „wielding fissures“ ist gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rahmen der Spartenoffenen Förderung. Mit Unterstützung der Radial Stiftung.
Medienpartner Radialsystem: taz. die tagenszeitung, tip Berlin,The Berliner.
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Nächster Termin:
b12 performance projects | Akira Uchida, Marco di Nardo, Evangelos Poulinas