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Sunville

  • Sunville – Person in gelbem Kostüm mit tentakelähnlichen Elementen auf schwarzem Boden, zwei weitere Personen im Hintergrund, eine trägt grünes Gewand mit roter Feder.

    Sunville – Person in gelbem Kostüm mit tentakelähnlichen Elementen auf schwarzem Boden, zwei weitere Personen im Hintergrund, eine trägt grünes Gewand mit roter Feder.

  • Sunville – Fünf Personen in pinken Outfits mit Hüten auf schwarzem Boden, gelbe Stufen, große rote Scheibe im Hintergrund, jemand im blauen Umhang und schwarzem Hut.

    Sunville – Fünf Personen in pinken Outfits mit Hüten auf schwarzem Boden, gelbe Stufen, große rote Scheibe im Hintergrund, jemand im blauen Umhang und schwarzem Hut.

  • Sunville – Person in golden Kleidung mit lila Tentakeln in schwarzem Kugelbecken; dahinter Person in Blau mit Zylinder und Person mit schwarzem Wams und rotem Rock.

    Sunville – Person in golden Kleidung mit lila Tentakeln in schwarzem Kugelbecken; dahinter Person in Blau mit Zylinder und Person mit schwarzem Wams und rotem Rock.

  • Sunville – Person in goldfarbenem Oberteil und lila Tentakel-Kostüm auf schwarzem Boden vor rotem Hintergrund; zwei Musiker*innen mit rosa Helmen.

    Sunville – Person in goldfarbenem Oberteil und lila Tentakel-Kostüm auf schwarzem Boden vor rotem Hintergrund; zwei Musiker*innen mit rosa Helmen.

  • Sunville – Fünf Personen in bunten Kostümen auf gelbem Podest vor oranger Scheibe, im Vordergrund schwarze Kugeln und lila Tentakel um ein Objekt mit "BUSH".

    Sunville – Fünf Personen in bunten Kostümen auf gelbem Podest vor oranger Scheibe, im Vordergrund schwarze Kugeln und lila Tentakel um ein Objekt mit "BUSH".

«The sea is a wild animal…»
Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft, von Macht. Kann es das geben, eine Gemeinschaft, die auf Liebe gründet? Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. Beide sind fasziniert von interplanetarischen Vibrationen, lesen in den 70ern das gleiche spirituelle Buch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.

«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.

Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.

Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?

1 Stunde 20 Minuten / Keine Pause

Künstler/Beteiligte: Sofia Jernberg (Komposition, Musikalische Leitung), Fiston Mwanza Mujila (Libretto), Stephanie Thiersch (Regie, Choreografie, Bühnenkonzept), Sonja Füsti (Bühnenbild), Lauren Steel (Kostüme), Begoña Garcia Navas (Lichtdesign), Thomas Wegner (Sounddesign), Elisa Erkelenz (Kuration, Konzept, Dramaturgie), Flavia Wolfgramm (Produktionsdramaturgie), Roland Glasser (Englische Übersetzungen), Lena Müller (Deutsche Übersetzungen), Sofia Jernberg (Sopran), Noa Frenkel (Alt), Serge Kakudji (Countertenor), Fiston Mwanza Mujila (Storytelling, Performance), Emeka Ene (Performance), Ole Morten Vågan (Kontrabass, musikalische Einstudierung), Espen Reinertsen (Saxofon), Kit Downes (Piano), Yukari Aotani-Riehl (Geige und Performance), Esther Feustel (Geige), Yi-Te Yang (Viola), Maria Pstrokonska-Mödig (Violoncello)

In deutscher, englischer, französischer Sprache sowie Suaheli

In Koproduktion mit den Wiener Festwochen. Mit großzügiger Unterstützung der Deutsche Bank Stiftung und des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin

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Alle Termine und Tickets

6 von insgesamt 6 Terminen

  • Fr 25.09.2026 20:00 Uhr
    Sunville

    Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

  • Sa 26.09.2026 20:00 Uhr
    Sunville

    Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

  • So 27.09.2026 18:00 Uhr
    Sunville

    Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

  • Mi 30.09.2026 20:00 Uhr
    Sunville

    Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

  • Do 01.10.2026 20:00 Uhr
    Sunville

    Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

  • Fr 02.10.2026 20:00 Uhr
    Sunville

    Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

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