Ray Lema Quintet
© Olivier Hoffschir
Konzert
Ray Lema Quintet
Ray Lema ist ein wahrer Meister musikalischer Leichtigkeit, Eleganz und Freude. Nachdem er als Teenager in einem katholischen Priesterseminar das Orgelspielen erlernt hatte, versuchte er sich während seines Studiums in Kinshasa an der Gitarre, doch seine wahre Berufung fand er am Klavier. Er erkundete das Instrument in seiner gesamten Klangvielfalt und in sämtlichen Nuancen – vom klassischen Repertoire über Samba und Afrobeat bis zu Jazz.
Im westlichsten Teil des Kongo geboren, verbrachte Lema später über dreißig Jahre im Exil (in Washington, Brüssel und schließlich in Paris), doch er behielt die Klänge seines Herkunftslandes stets in seinem Herzen. Nach wie vor integriert er kongolesische Techniken und Rhythmen in sein Klavierspiel und adaptiert beispielsweise die Sebene-Routine, die charakteristische Phrasierung der kongolesischen Rumba, die die Grundlage für Tanz und musikalische Trance bildet. Heute kann er auf eine langjährige internationale Karriere zurückblicken und nimmt eine einzigartige Stellung ein: Ray Lemas Musik bleibt dank ihrer scheinbaren Einfachheit äußerst zugänglich, während seine Originalität Genregrenzen spielend überwindet.
Part of Not All Travellers Walk Roads—Of Humanity as Practice, 36th Bienal de São Paulo, Berlin Edition.
Ray Lema Quintet
Ray Lema ist ein wahrer Meister musikalischer Leichtigkeit, Eleganz und Freude. Nachdem er als Teenager in einem katholischen Priesterseminar das Orgelspielen erlernt hatte, versuchte er sich während seines Studiums in Kinshasa an der Gitarre, doch seine wahre Berufung fand er am Klavier. Er erkundete das Instrument in seiner gesamten Klangvielfalt und in sämtlichen Nuancen – vom klassischen Repertoire über Samba und Afrobeat bis zu Jazz.
Im westlichsten Teil des Kongo geboren, verbrachte Lema später über dreißig Jahre im Exil (in Washington, Brüssel und schließlich in Paris), doch er behielt die Klänge seines Herkunftslandes stets in seinem Herzen. Nach wie vor integriert er kongolesische Techniken und Rhythmen in sein Klavierspiel und adaptiert beispielsweise die Sebene-Routine, die charakteristische Phrasierung der kongolesischen Rumba, die die Grundlage für Tanz und musikalische Trance bildet. Heute kann er auf eine langjährige internationale Karriere zurückblicken und nimmt eine einzigartige Stellung ein: Ray Lemas Musik bleibt dank ihrer scheinbaren Einfachheit äußerst zugänglich, während seine Originalität Genregrenzen spielend überwindet.
Part of Not All Travellers Walk Roads—Of Humanity as Practice, 36th Bienal de São Paulo, Berlin Edition.
Treffpunkt: Miriam Makeba Auditorium
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