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20 Jahre Jazz im MIM

Jubiläums-Special mit Ramiro Zayas, Georg Ruby und dem Ensemble LUX:NM Berlin

20 Jahre Jazz im MIM – Grafik: 20 Jahre Jazz im MIM

20 Jahre Jazz im MIM – Grafik: 20 Jahre Jazz im MIM

2026 feiert „Jazz im MIM“ sein 20-jähriges Bestehen. Wir feiern dies am heutigen Abend mit einem Drei-Band-Special.

Ramiro Zayas – COLLECTOR

Sebastián Greschuk – Trompete, Flügelhorn
Yossi Itskovich – Posaune
Jonathan Acevedo – Tenorsaxophon
Baptiste Stanek – Bassklarinette, Tenorsaxophon, Sopransaxophon
Gianni Narduzzi – Kontrabass
Ramiro Zayas – Klavier, Komposition

Der argentinische Pianist Ramiro Zayas präsentiert mit COLLECTOR sein drittes Album als Bandleader. Eine Reise durch zeitgenössischen Jazz, freie Improvisation und vielschichtige Klangtexturen. Das einzigartige internationale Kammerensemble erkundet dabei Melodien, Harmonien und Rhythmik auf eine transparente, orchestral inspirierte Weise, die Raum für intensive Hörerfahrungen lässt.

Georg Ruby – Piano solo

Georg Ruby hat mit „Soliloquies“ (Selbstgespräche) ein Album aufgenommen, das auf der einen Seite unter dem Label der freien Improvisation steht, auf der anderen Klangstrukturen der Neuen Musik genauso wertschätzt wie Ahnungen und Spuren traditioneller Jazzstandards und die Atmosphäre des deutschen Schlagers der 1920/1930er Jahre.

Andererseits fügt er bei frei improvisierten Stücken der „Einsamkeit des Solo-Improvisators“ das hinzu, was auf den Titel der Produktion verweist: sich selbst als musikalischen Partner und Impulsgeber im „Selbstgespräch“. Er hat mehrere frei improvisierte Spuren (u.a. mit präpariertem Klavier, Kieselsteinen, Rhythmus auf den Klaviersaiten, Vokalimprovisationen, Loops und Basslinien) im Voraus aufgenommen und den Sounddesigner Reinhard Kobialka gebeten, ohne Absprache eine, zwei, drei oder alle diese Spuren in den laufenden Improvisationsvorgang hinein- und wieder herauszuschieben und den Musiker damit in den Modus improvisatorischer Kommunikation mit sich selbst zu bringen.

Ensemble LUX:NM Berlin / nets-loops-cells

Ruth Velten – Saxophone
Florian Juncker – Posaune
Zoé Cartier – Cello
Rike Huy – Trompete
Silke Lange – Akkordeon

In der Reihe nets-loops-cells präsentiert sich LUX:NM – eines der vielseitigsten Ensembles für zeitgenössische Musik – als rein improvisierendes Kollektiv. Abseits vorgefertigter Partituren entsteht Musik im Moment: dichte klangliche Netzwerke (nets), kreisende Bewegungen (loops) und feine Klangzellen (cells) formen sich im freien Spiel der Musikerinnen.

Bekannt für klangliche Präzision, Neugier und experimentelle Offenheit, zeigt LUX:NM hier eine andere Seite – spontan, direkt und unvorhersehbar. Die Grenze zwischen Individuum und Ensemble verschwimmt. Was bleibt, ist ein lebendiger Klangorganismus, der sich ständig neu erfindet.

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