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Wien - Lemberg - St. Petersburg / Streichquartette um 1800

Wien - Lemberg - St. Petersburg
Streichquartette um 1800 von Franz Gebel, Joseph Elsner und Anton Ferdinand Titz

Es spielt das Hoffmeister-Quartett:
Ulla Bundies, Christoph Heidemann - Violine
Aino Hildebrandt - Viola
Martin Seemann - Violoncello
Dr. Klaus Harer, Moderation

In Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa
Das Hoffmeister-Quartett interpretiert Werke von Komponisten, die von Wien aus die Gattung des Streichquartetts in die Metropolen des östlichen Europa brachten. Lemberg (poln. Lwów – ukr. Lwiw), heute die wichtigste Stadt in der westlichen Ukraine, war um 1800 die Hauptstadt des Kronlandes Galizien und Lodomerien in der östlichen Peripherie des Habsburgerreiches. Der aus Schlesien stammende Joseph Elsner (1769–1854) kam nach seiner musikalischen Ausbildung in Wien als Kapellmeister an das Lemberger Theater, das damals von einer deutschen und einer polnischen Truppe bespielt wurde. Gleichzeitig etablierte er sich hier als Komponist von Kammermusik, die er für die musizierenden Eliten der Stadt schrieb. Später ging er nach Warschau, wo er als Lehrer einer ganzen Generation von polnischen Komponisten und Sängern wirkte. Franz Gebel (1787–1843), der ebenfalls aus Schlesien stammte, wirkte nach seiner Ausbildung in Wien in verschiedenen Städten der habsburgischen Kronländer, u. a. auch in Lemberg, bis er 1817 nach Moskau ging. Hier wirkte er als Musikpädagoge und Organisator von Musikabenden, bei denen vor allem die Kammermusik der Wiener Klassiker propagiert wurden. Anton Ferdinand Titz (1742?–1810), war bereits ab den 1780er Jahren am kaiserlichen Hof in St. Petersburg als Violinvirtuose tätig. Er galt als Schüler Joseph Haydns und begründete die Streichquartett-Tradition im russischen Reich.

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Wien - Lemberg - St. Petersburg / Streichquartette um 1800

Wien - Lemberg - St. Petersburg
Streichquartette um 1800 von Franz Gebel, Joseph Elsner und Anton Ferdinand Titz

Es spielt das Hoffmeister-Quartett:
Ulla Bundies, Christoph Heidemann - Violine
Aino Hildebrandt - Viola
Martin Seemann - Violoncello
Dr. Klaus Harer, Moderation

In Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa
Das Hoffmeister-Quartett interpretiert Werke von Komponisten, die von Wien aus die Gattung des Streichquartetts in die Metropolen des östlichen Europa brachten. Lemberg (poln. Lwów – ukr. Lwiw), heute die wichtigste Stadt in der westlichen Ukraine, war um 1800 die Hauptstadt des Kronlandes Galizien und Lodomerien in der östlichen Peripherie des Habsburgerreiches. Der aus Schlesien stammende Joseph Elsner (1769–1854) kam nach seiner musikalischen Ausbildung in Wien als Kapellmeister an das Lemberger Theater, das damals von einer deutschen und einer polnischen Truppe bespielt wurde. Gleichzeitig etablierte er sich hier als Komponist von Kammermusik, die er für die musizierenden Eliten der Stadt schrieb. Später ging er nach Warschau, wo er als Lehrer einer ganzen Generation von polnischen Komponisten und Sängern wirkte. Franz Gebel (1787–1843), der ebenfalls aus Schlesien stammte, wirkte nach seiner Ausbildung in Wien in verschiedenen Städten der habsburgischen Kronländer, u. a. auch in Lemberg, bis er 1817 nach Moskau ging. Hier wirkte er als Musikpädagoge und Organisator von Musikabenden, bei denen vor allem die Kammermusik der Wiener Klassiker propagiert wurden. Anton Ferdinand Titz (1742?–1810), war bereits ab den 1780er Jahren am kaiserlichen Hof in St. Petersburg als Violinvirtuose tätig. Er galt als Schüler Joseph Haydns und begründete die Streichquartett-Tradition im russischen Reich.

Alternative Veranstaltungen

Im Zeichen Mozarts

Zusätzliche Informationen: Konzerteinführung wird in digitaler Form zur Verfügung gestellt Hinweise zu Ermäßigungen: Die Buchung von Rollstuhlplätzen und Begleitpersonen ist nur im Brandenburger Theater möglich ( Tel. 03381/511111). Sofern es Ermäßigungen... mehrzu: Im Zeichen Mozarts

Termin:
Freitag, 23. Oktober 2026, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg
Adresse:
Magdeburger Straße 51, 14770 Brandenburg an der Havel
Preis:
ab 35,10 €

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