Lamento for Latency
Scrollend werden Körper stiller, andere Netze lauter. Im Internet sind wir verbunden und allein. Missverständnisse häufen sich, Anti-Kommunikation wird zum endlosen Raum. „Lamento for Latency“ ist eine Tanzperformance über das Zögern zwischen Impuls und Bewegung, Berührung und Echo. Latenz beschreibt die Verzögerung zwischen einem Ereignis und der darauffolgenden Reaktion. Sie ist ein technisches Phänomen und eine zutiefst menschliche Erfahrung zugleich — von Zeit, Nähe und dem, was verloren geht, bevor es ankommt. Im Fokus der Performance steht der im digitalen Gewebe abwesende Körper: empfangend, verzögernd, sendend. Zwei Tänzerinnen formen ein Echtzeitnetz, in dem Verbindung und Verzögerung, Resonanz und Missverständnis untrennbar miteinander verwoben sind.
Lamento for Latency
Tanzperformance über das Zögern zwischen Impuls und Bewegung
Scrollend werden Körper stiller, andere Netze lauter. Im Internet sind wir verbunden und allein. Missverständnisse häufen sich, Anti-Kommunikation wird zum endlosen Raum. „Lamento for Latency“ ist eine Tanzperformance über das Zögern zwischen Impuls und Bewegung, Berührung und Echo. Latenz beschreibt die Verzögerung zwischen einem Ereignis und der darauffolgenden Reaktion. Sie ist ein technisches Phänomen und eine zutiefst menschliche Erfahrung zugleich — von Zeit, Nähe und dem, was verloren geht, bevor es ankommt. Im Fokus der Performance steht der im digitalen Gewebe abwesende Körper: empfangend, verzögernd, sendend. Zwei Tänzerinnen formen ein Echtzeitnetz, in dem Verbindung und Verzögerung, Resonanz und Missverständnis untrennbar miteinander verwoben sind.
Künstler/Beteiligte: Lena Appel (Konzept, Choreographie und Tanz), Sophia Obermeyer (Konzept, Choreographie und Tanz)
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