Zum Auftakt erklingt Rossinis heitere Ouvertüre zur „Italienerin in Algier“, dann ist die Bühne im Großen Saal frei für eine reale Frau der Musikhistorie: Früher Klavierunterricht bei Haydn, gefördert vom berühmten Librettisten Metastasio, Auftritte als Sängerin und Pianistin bei Hofe und in Wiener Salons, anerkannte Komponistin und Mitglied der Accademia Filarmonic di Bologna mit 29 – Marianna von Martines (1744 – 1812) war fraglos eine besondere Erscheinung im Wien von Salieri, Mozart und Haydn, deren Werk nun wiederentdeckt wird. Mozart wiederum komponierte seine Konzertarie KV 505 um (vermeintlich) verlorene Liebe 1786 für eine berühmte junge Sopranistin, in die er sich verliebt hatte. Sie sang von ihm begleitet die Arie – und verließ Wien trotzdem. Bei uns verabschiedet sich Vera-Lotte Boecker als Artist in Residence damit von Ihnen. Nach Mozarts Divertimento KV 136 erklingt zum Schluss Haydns 100. Sinfonie, die später wegen an Heeresmusik erinnernde Passagen mit Triangel, Becken, Großer Trommel und Trompetensignal den Beinamen „Militärsinfonie“ erhielt.
Gioacchino Rossini - Ouvertüre zur Oper „Die Italienerin in Algier“Marianna Martines - Kantate „Berenice, ah che fai"Wolfgang Amadeus Mozart - „Ch'io mi scordi di te - Non temer, amato bene“ – Szene für Sopran mit obligatem Klavier und Orchester KV 505PauseWolfgang Amadeus Mozart - Divertimento D-Dur KV 136Joseph Haydn - Sinfonie Nr. 100 G-Dur Hob I:100 („Militär-Sinfonie“)
Termin-Details
Termin
Sonntag, 27. Juni 2027, 16:00 Uhr
bis
18:00 Uhr
Zum Auftakt erklingt Rossinis heitere Ouvertüre zur „Italienerin in Algier“, dann ist die Bühne im Großen Saal frei für eine reale Frau der Musikhistorie: Früher Klavierunterricht bei Haydn, gefördert vom berühmten Librettisten Metastasio, Auftritte als Sängerin und Pianistin bei Hofe und in Wiener Salons, anerkannte Komponistin und Mitglied der Accademia Filarmonic di Bologna mit 29 – Marianna von Martines (1744 – 1812) war fraglos eine besondere Erscheinung im Wien von Salieri, Mozart und Haydn, deren Werk nun wiederentdeckt wird. Mozart wiederum komponierte seine Konzertarie KV 505 um (vermeintlich) verlorene Liebe 1786 für eine berühmte junge Sopranistin, in die er sich verliebt hatte. Sie sang von ihm begleitet die Arie – und verließ Wien trotzdem. Bei uns verabschiedet sich Vera-Lotte Boecker als Artist in Residence damit von Ihnen. Nach Mozarts Divertimento KV 136 erklingt zum Schluss Haydns 100. Sinfonie, die später wegen an Heeresmusik erinnernde Passagen mit Triangel, Becken, Großer Trommel und Trompetensignal den Beinamen „Militärsinfonie“ erhielt.
Gioacchino Rossini - Ouvertüre zur Oper „Die Italienerin in Algier“Marianna Martines - Kantate „Berenice, ah che fai"Wolfgang Amadeus Mozart - „Ch'io mi scordi di te - Non temer, amato bene“ – Szene für Sopran mit obligatem Klavier und Orchester KV 505PauseWolfgang Amadeus Mozart - Divertimento D-Dur KV 136Joseph Haydn - Sinfonie Nr. 100 G-Dur Hob I:100 („Militär-Sinfonie“)
Künstler/Beteiligte: Ton Koopman (Dirigent), Vera-Lotte Boecker (Sopran (Artist in Residence))