Konzerthausorchester Berlin, Riccardo Minasi
Über Johannes Brahms' Verbindung zu Roberts Schumanns Frau Clara ist viel spekuliert worden. Fest steht: Der junge Komponist verbrachte 1853 auf Empfehlung des befreundeten Geigers Joseph Joachim einen Monat bei den Schumanns in Düsseldorf. Robert war begeistert von Brahms' Kompositionen, der wiederum verehrte den Älteren und stand Clara bei, als Roberts Gemüt sich weiter verdüsterte. Aus ihrer Korrespondenz spricht eine enges und kompliziertes Vershältnis. Dieses Programm jedoch vereint die beiden Männer: Nach Brahms' „Akademischer“ spielt der spanische Cellosolist Pablo Ferrandez Schumanns „Concertstück für Violoncell mit Begleitung des Orchesters“ von 1850, das der Komponist selbst als „durchaus heiter“ beschreibt und das Clara begeisterte. Zum Schluss erklingt seine zweite Sinfonie. Während er sie im Winter 1845/46 schrieb, plagten ihn bereits Depressionen. Frieden fand er beim Komponieren, es wurde ihm zu einem „Widerstand des Geistes, durch den ich meinen Zustand zu bekämpfen suchte.“ Sein Freund Felix Mendelssohn Bartholdy leitete die Uraufführung im Leipziger Gewandhaus. Besetzungsänderung: Entgegen der Ankündigung im gedruckten Saisonprogramm wird Dirigent Riccardo Minasi die musikalische Leitung des Konzerts übernehmen.
Johannes Brahms - „Akademische Festouvertüre“ op. 80Robert Schumann - Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129PauseJohannes Brahms - Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
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Teil von:
Konzerthausorchester Berlin, Riccardo Minasi
mit Pablo Ferrández
Pablo Ferrández
© Mario Wurzburger
Über Johannes Brahms' Verbindung zu Roberts Schumanns Frau Clara ist viel spekuliert worden. Fest steht: Der junge Komponist verbrachte 1853 auf Empfehlung des befreundeten Geigers Joseph Joachim einen Monat bei den Schumanns in Düsseldorf. Robert war begeistert von Brahms' Kompositionen, der wiederum verehrte den Älteren und stand Clara bei, als Roberts Gemüt sich weiter verdüsterte. Aus ihrer Korrespondenz spricht eine enges und kompliziertes Vershältnis. Dieses Programm jedoch vereint die beiden Männer: Nach Brahms' „Akademischer“ spielt der spanische Cellosolist Pablo Ferrandez Schumanns „Concertstück für Violoncell mit Begleitung des Orchesters“ von 1850, das der Komponist selbst als „durchaus heiter“ beschreibt und das Clara begeisterte. Zum Schluss erklingt seine zweite Sinfonie. Während er sie im Winter 1845/46 schrieb, plagten ihn bereits Depressionen. Frieden fand er beim Komponieren, es wurde ihm zu einem „Widerstand des Geistes, durch den ich meinen Zustand zu bekämpfen suchte.“ Sein Freund Felix Mendelssohn Bartholdy leitete die Uraufführung im Leipziger Gewandhaus. Besetzungsänderung: Entgegen der Ankündigung im gedruckten Saisonprogramm wird Dirigent Riccardo Minasi die musikalische Leitung des Konzerts übernehmen.
Johannes Brahms - „Akademische Festouvertüre“ op. 80Robert Schumann - Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129PauseJohannes Brahms - Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Künstler/Beteiligte: Riccardo Minasi (Dirigent), Pablo Ferrández (Violoncello)
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