Konzert zur Saisoneröffnung
Märchenhaft beginnen das Konzerthausorchester und Jonathan Nott die Saison: In „Ma mère l'oye“ [„Meine Mutter, die Gans“] erweckt Maurice Ravel Dornröschen, Die Schöne und das Tier, den Kleinen Däumling und weitere in charmanten Miniaturen zu musikalischem Leben. Sein berühmtes Stück „La Valse“ von 1920 durchziehen dagegen unheimliche Untertöne, ist es doch zugleich Totentanz und ironische Huldigung des 19. Jahrhunderts. Beim Tanz bleibt das Konzerthausorchester auch mit Sätzen aus Prokofjews reich instrumentiertem, rhythmisch komplexen Ballett „Romeo und Julia“. Zwischendrin stellt sich unsere neue Residenzkomponistin Unsuk Chin mit einem Werk vor: „Subito con forza“ („plötzlich, mit Kraft“; 2020) steckt voller Anspielungen auf Beethovens Musik, dessen Todestag sich 2027 zum 200. Mal jährt. Unsuk Chin nennt ihr Werk eine „persönliche Hommage an den wohl ersten modernistischen Komponisten der Musikgeschichte.“ Besetzungsänderung: Entgegen der Ankündigung im gedruckten Saisonprogramm übernimmt Dirigent Jonathan Nott die musikalische Leitung des Konzerts.Das Konzert wird live im Freiluftkino Friedrichshain übertragen.
Maurice Ravel - „Ma mère l'oye“ – fünf Kinderstücke für OrchesterMaurice Ravel - „La Valse“ – Poème chorégraphique für OrchesterPauseUnsuk Chin - „Subito con forza“ für OrchesterSergej Prokofjew - „Romeo und Julia“ – Suite Nr. 1 und 2 aus der Ballettmusik op. 64 (Auszüge)
Tickets für diesen Termin buchen
Konzert zur Saisoneröffnung
Zur Saisoneröffnung präsentiert das Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Joana Mallwitz ein Programm mit Werken von Richard Strauss, Maurice Ravel, Unsuk Chin und Sergej Prokofjew.
Jonathan Nott
© Markus Werner
Zwar ist bei unserer Saisoneröffnung durchaus nicht „Alles Walzer“, doch der im ausgehenden 18. Jahrhundert entwickelte Tanz mit seinen schwungvollen Drehungen gibt im Programm zunächst den Ton an: Das Konzerthausorchester und Joana Mallwitz wirbeln durch Walzer aus Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“, seiner berühmten „Komödie für Musik“. Maurice Ravels „La Valse“ von 1920 durchziehen dagegen auch unheimliche Untertöne, ist er doch zugleich Totentanz und ironische Huldigung des 19. Jahrhunderts. Beim Tanz bleiben die Chefdirigentin und ihr Orchester auch mit Sätzen aus Prokofjews reich instrumentiertem, rhythmisch komplexen Ballett „Romeo und Julia“. Zwischendrin stellt sich unsere neue Residenzkomponistin Unsuk Chin mit einem Werk vor: „Subito con forza“ („plötzlich, mit Kraft“; 2020) steckt voller Anspielungen auf Beethovens Musik und schließt damit an den sinfonischen Gesamtzyklus an, den Joana Mallwitz rund um das Jahr seines 200. Todestags 2027 dirigiert. Unsuk Chin nennt ihr Werk eine „persönliche Hommage an den wohl ersten modernistischen Komponisten der Musikgeschichte.“Das Konzert wird live übertragen im Freiluftkino Friedrichshain.
Richard Strauss - Walzerfolgen aus der Oper „Der Rosenkavalier“ op. 59Maurice Ravel - „La Valse“ – Poème choréographique für OrchesterPauseUnsuk Chin - „Subito con forza“ für OrchesterSergej Prokofjew - „Romeo und Julia“ - Suite Nr. 1 und 2 aus der Ballettmusik op. 64 (Auszüge)
Künstler/Beteiligte: Konzerthausorchester Berlin, Jonathan Nott (Dirigent)
Laufzeit: Fr, 11.09.2026 bis Sa, 12.09.2026
Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe.
Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.