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Kammermusik des Konzerthausorchesters

mit Werken von Frank Bridge, Ernst von Dohnány und Robert Schumann

Nilay Özdemir

Nilay Özdemir

Neben den Konzerten unserer vier festen Kammermusikensembles und des Konzerthaus Kammerorchesters gibt es jede Saison eine Reihe, für die sich KHO-Musikerinnen und Musiker mit Gästen in immer wieder neuen Besetzungen zusammenfinden. Klavierquartette stehen insgesamt ein bisschen im Schatten von Streichquartett und Klaviertrio – feste Ensembles sind rar, die Literatur übersichtlich. Neben Antonín Dvořák und Johannes Brahms (der gleich drei große Werke für Geige, Bratsche, Cello und Klavier schrieb) hat auch Robert Schumann ein bedeutendes Klavierquartett geschrieben, dessen „Andante“ mit einem der schönsten Cellothemen der Romantik beginnt.Britten-Schüler Frank Bridge reichte seinen Beitrag zur Gattung 1910 zu einem englischen Wettbewerb ein. Der Brite galt als einer den besten Bratscher seiner Zeit, war Mitglied des Joachim Quartetts sowie des English String Quartet und kannte sich daher mit den Möglichkeiten des Genres bestens aus. Außerhalb Großbritanniens sei „dieses herrliche Werk wie so vieles von Frank Bridge nahezu unbekannt geblieben“, bedauerte Komponistenkollege und Musikkritiker Anthony Payne. Dazwischen erklingt mit Ernst von Dohnányis an Mozart und Beethoven geschulte Serenade für Streichtrio von 1903 eines der Hauptwerke dieser Gattung.

Frank Bridge - „Phantasy“ für Klavierquartett fis-MollErnst von Dohnányi - Serenade für Streichtrio C-Dur op. 10PauseRobert Schumann - Klavierquartett Es-Dur op. 47

Künstler/Beteiligte: Vlad Popescu (Violine), Nilay Özdemir (Viola), Taneli Turunen (Violoncello), Cătălin Şerban (Klavier)

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