Aktuelle Sprache: Deutsch

Jazzfest Berlin 2026: Matthias Muche BONECRUSHER

Densities – 12 trombones and percussion

Matthias Muche BONECRUSHER – Schwarz-weiß-Aufnahme einer Gruppe von Musiker*innen, die Blasinstrumente spielen.

Matthias Muche BONECRUSHER – Schwarz-weiß-Aufnahme einer Gruppe von Musiker*innen, die Blasinstrumente spielen.

Matthias Muche BONECRUSHER: Densities – 12 trombones and percussion 

(DE, JP, NL)

Der Kölner Musiker Matthias Muche wechselt mühelos zwischen zeitgenössischer Komposition und freier Improvisation. BONECRUSHER ist ein außergewöhnliches Orchester, das sich unter seiner Leitung auf ein einziges Instrument konzentriert: die gemeinhin als überschwänglich, forsch und laut geltende Posaune. Unter Muche schafft die Gruppe eine breite Palette unerwarteter Klänge und Ansätze. Sie verzichtet dabei auf konkrete Bezüge zu Militärkapellen oder den musikalischen Traditionen der Begräbnisparaden in New Orleans. Dem Bandleader zufolge setzt sich die Musik mit „der Posaune als großem kollektiven Instrument auseinander, das zwischen Atem, Geräusch, mikrotonalen Harmoniefeldern, dichten Blechbläsertexturen und sich wandelnden Klangmassen vermittelt“.

Bei ihrem Jazzfest-Berlin-Debüt wird die Gruppe Musik von ihrem atemberaubenden diesjährigen Album Densities aufführen und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche mit einem volltönenden, körperlich greifbaren Klang erfüllen. Muches Butter ist ein dichtes Drone-Stück, das von zirkulären, unaufhörlichen Wirbeln durchzogen wird. Das episodische Quarter hingegen generiert ständig neue Melodien als scheinbar unaufhörliches Aufblühen und Entfalten verschiedener gewundener Gesten und sich wandelnder Harmonien. Das karge Up+Down, eine Komposition des Berliner Posaunisten und Ensemblemitglieds Matthias Müller, ist eine fieberhafte Studie über mikrotonale Glissandi – gebündelte Töne, die subtilen Verschiebungen ausgesetzt werden. Zudem haben Muche und Müller zusammen mit dem Chicagoer Posaunisten Jeb Bishop das klassische Mehrspur-Tonbandstück Brass / Breath / Brisk von Johannes Bauer in ein vielschichtiges Geflecht aus komplexem Zusammenspiel, dichten Akkorden und solistischen Exkursionen verwandelt. Etienne Nillesen und Rie Watanabe verleihen diesem Stück an der Percussion zusätzliche martialische Rhythmen, während ihre erweiterten Spieltechniken dem Getöse an anderer Stelle noch mehr Resonanz und Textur hinzufügen.

Line-up

Matthias Muche – Posaune, Komposition, Künstlerische Leitung

Matthias Müller – Posaune, Komposition

Adrian Prost – Posaune

Carlotta Armbruster – Posaune

Anke Lucks – Posaune

Maria Trautmann – Posaune

Matthias Schuller – Posaune

Maximilian Wehner – Posaune

Moritz Anthes – Posaune

Moritz Wesp – Posaune

Yoshiki Matsuura – Posaune

Etienne Nillesen – Snare Drum

Rie Watanabe – Perkussion

Mit freundlicher Unterstützung durch die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Karte

Es folgt eine Kartendarstellung. Karte überspringen

Zum Stadtplan

Ende der Karte.

Verkehrsanbindungen

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.