Neue Wohnplätze für Studierende – Bund fördert Modellvorhaben in Berlin

Pressemitteilung vom 22.06.2017

Im Rahmen eines innovativen Modellvorhabens entstehen in Berlin 50 neue Wohnplätze für Studierende. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit 689.200 Euro gefördert, die Gesamtkosten des vom Studierendenwerk verantworteten Bauvorhabens belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro. In Anwesenheit des Staatssekretärs für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach, wurde am heutigen Donnerstag der Zuwendungsbescheid durch den Staatssekretär im BMUB, Gunther Adler, an die Geschäftsführerin des Studierendenwerks Berlin, Petra Mai-Hartung, übergeben.

Dazu Steffen Krach: „Die Schaffung zusätzlicher Wohnangebote für Studierende in Berlin ist für uns ein wichtiges Anliegen. Das Studierendenwerk ist dabei ein guter und verlässlicher Partner, mit dem wir die Zusammenarbeit weiter ausbauen sollten. Wir freuen uns sehr über die hier neu entstehenden Plätze und ich bedanke mich für die Zuwendungen des Bundes für dieses innovative Bauprojekt.“

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt das Modellvorhaben im Rahmen seiner Forschungsinitiative Zukunft Bau, die nachhaltigen und bezahlbaren Bau von Wohnprojekten für Studierende und Auszubildende (Variowohnungen) fördert. Das innovative Projekt in Berlin-Charlottenburg ermöglicht eine variable Nutzung der Flächen, so können beispielsweise zwei Appartements mit einfachen Mitteln zu einer größeren Wohneinheit zusammengelegt werden. Bis Ende 2018 sollen auf dem denkmalgeschützten Grundstück am Rande des Grunewalds, auf dem sich bereits Wohnplätze für 130 Studierende befinden, 50 neue Wohnplätze entstehen. Davon sind drei Wohnplätze für Studierende mit Behinderung vorgesehen. Das Projekt im Dauerwaldweg ist eines der ersten Vorhaben, das diese Förderung erhält und wurde vom BMUB als sehr innovativ eingestuft.