Seriell 1954–1964
Architektur
Plattenbauten am westlichen Ende der Karl-Marx-Allee, im Hintergrund links „Haus des Lehrers"
Bild: Hubert Link, 1965. Bundesarchiv, Bild 183-D0629-0039-005
Großflächiger Wohnungsbau
Hohe Baukosten, enormer Wohnungsbedarf, technische Mängel an den Bauten der Stalinallee lösen Mitte der 1950er Jahre die Wende zum industrialisierten Bauen in der DDR aus. Befördert wird sie auch durch die deutliche Weisung aus Moskau.
Architekt Josef Kaiser entwickelt mit seinem Kollektiv den Plattenbau Serientyp Q P für den 2. Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee. Es kommen Fassadenplatten mit bunten Keramiken, verzierte Gesimse und Balkone zum Einsatz. Jedes Haus ist anders. Auch entwirft das Kollektiv Kaiser die hervorragenden Kinobauten „International” und „Kosmos”, das Hotel „Berolina”, das Café Restaurant „Moskau” und vier Ladenpavillons.
Erfahren Sie mehr zum Thema in den folgenden Kurzfilmen, den Web Stories:
Herausragende Kino-Bauten: International und Kosmos
Formate: video/mp4