Stadtumbau 1954–1964
Städtebau
Acht- bis zehngeschossige Wohnzeilen im gesellschaftlichen Zentrum an der Schillingstraße/Ecke Karl-Marx-Allee
Bild: Peter Garbe, 1966. Leibniz-Institut, Erkner/Wiss. Samml., Bildarchiv, Fotomappe Mitte
Boulevard und Stadtlandschaft
Auf Ulbrichts Weisung hin erarbeiten ausgewählte DDR-Architekten in einem Wettbewerb 1958 neue städtebauliche Konzepte. Sie sollen sich von modernen, westlichen Gestaltungsprinzipien unterscheiden.
Realisiert wird das kooperative Projekt der Architekten Edmund Collein und Werner Dutschke mit rechtwinklig angeordneten acht- bis zehngeschossigen Wohnscheiben. Geschickt verbindet es die Fortsetzung der Magistrale bis zum Alexanderplatz mit einem durchgrünten Wohnquartier für 15.000 Menschen.
Dieses Projekt lobt auch die westdeutsche Tagespresse und attestiert bei Fertigstellung, man habe „in Ost-Berlin […] vom West-Berliner Hansaviertel gelernt.“
Erfahren Sie mehr zum Thema in den folgenden Kurzfilmen, den Web Stories:
Zeilen, Hochhäuser, Fernsehturm: Berliner Zentrumspläne
Formate: video/mp4
Industriell, rationell, international: Die Bata-Stadt Zlín
Formate: video/mp4