Stilwandel I 1945–1953
Planungsgeschichte
Hochhaus an der Weberwiese mit Arbeitern auf einer Dachterrasse
Bild: Günter Weiß, 1952. Bundesarchiv, Bild 183-15738-0006
Wiederaufbau durch Neuordnung
Unter der Leitung des 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht eingesetzten Stadtbaurats Hans Scharoun steht der Wiederaufbau Groß-Berlins zunächst im Zeichen der funktionalistischen Moderne.
Das erste Bauprojekt der Stadt sind die 1949 errichteten Laubenganghäuser und Zeilenbauten an der Weberwiese, genannt „Wohnzelle Friedrichshain“.
Im selben Jahr vollzieht sich die Teilung Deutschlands in zwei deutsche Staaten: BRD und DDR. Den politischen Bruch soll ein neuer Baustil sichtbar machen. Nach sowjetischem Vorbild entwickeln DDR-Architekten ab 1950 das „Bauen in nationalen Traditionen“. Das Hochhaus an der Weberwiese ist der erste Wohnbau im neuen Stil. Die Laubenganghäuser mussten hinter einer Pappelreihe verschwinden.
Erfahren Sie mehr zum Thema in den folgenden Kurzfilmen, den Web Stories:
Ein Plan für ganz Berlin: Hans Scharouns Kollektivplan
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Mit Schwung Friedrichshain wieder aufbauen!
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Erste Reise nach Moskau – im Dezember 1949
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