Zwischen Strausberger Platz und Alexanderplatz wird die Stalinallee – ab 1961 Karl-Marx-Allee – zum Schauplatz eines radikalen Wandels im Bauwesen der DDR.
Die in Mauerwerkstechnik ausgeführte Architektur der Allee wandelt sich vom „Bauen in Nationalen Traditionen” zum Industriellen Bauen im Stil der Moderne. Die seriell gefertigten Wohnungsbauten, die Glaspavillons und Kinobauten der KMA II streben nach Leichtigkeit und Transparenz.
Erstmals in der DDR wird an der Karl-Marx-Allee der serielle Typenbau in großem Maßstab erprobt. Industrialisiert soll Bauen im sozialistischen Deutschland besser, billiger und schneller werden.