Frankfurter Allee 2–27, Proskauer Straße 38 (Nordseite)
Bauzeit: 1952–1956
Architektur: Kollektiv Hanns Hopp
Finale des sozialistischen Klassizismus
Block G gehört zu den zeitlich spätesten Bauten der monumentalen Magistrale des ersten Bauabschnitts der Karl-Marx-Allee, der am Strausberger Platz endete. Und er ist die östliche Fortsetzung der Karl-Marx-Allee, die hier nun Frankfurter Allee heißt.
Im Vergleich zu den sechs früheren Blöcken (A bis F) zeigt Block G-Nord eine viel stärker rhythmisierte Grundform. Sie ist erzeugt durch den Wechsel von vor- und zurücktretenden Bauteilen. Quergestellte Kopfbauten rahmen Durchgänge ins Hinterland und schaffen hofartige Aufweitungen. Diese sind mit einer Säulenkolonnade mit Uhr und mit einem Quertrakt mit Figuren-Balustrade dekorativ hinterlegt.
Im Vergleich zu den anderen Blöcken nimmt Block G am deutlichsten Bezug auf den Berliner Klassizismus des 19. Jahrhunderts.