zwischen Lebuser Straße und Koppenstraße (Nordseite)
Bauzeit: 1951, Abriss: 1971/1972
Architektur: Richard Paulick
Aufbau im Rekord – Verlust nach 20 Jahren
Heute befindet sich am Standort der Deutschen Sporthalle ein Wohnhochhaus in industriell vorgefertigter Großplatten-Bauweise.
Sein imposanter Vorgängerbau – die Deutsche Sporthalle des Architekten Richard Paulick – entstand 1951 auf einem großen, von Trümmern beräumten Baufeld an der Nordseite der Stalinallee. Bereits nach 20 Jahren wurde sie wegen Baufälligkeit abgerissen.
Die Sporthalle war das erste monumentale Gebäude im Baustil der „Nationalen Traditionen“ an der Stalinallee. Der pompöse, neoklassizistische Eingangsbau mit ovalem Rundbau für über 5.000 Gäste sollte beeindrucken.
Anlass für die Errichtung des Prestigebaus der jungen DDR waren die dritten Weltjugendspiele in Ostberlin. Die Bauarbeiten starteten im März 1951, die Eröffnung erfolgte am 5. August. Die Rekordbauzeit betrug nur 148 Tage.
Die übereilte Erstellung der Mehrzweckhalle, schlechter Baugrund und die Wiederverwertung von Abbruchmaterial führten zu Bauschäden und schließlich ab Herbst 1971 zu ihrem Abriss.