11 Pavillon, ehemals „Mokka, Milch und Eisbar“

Pavillon, ehemals „Mokka, Milch und Eisbar"

Pavillon, ehemals „Mokka, Milch und Eisbar"

„Mokka, Milch und Eisbar"

„Mokka, Milch und Eisbar"

Karl-Marx-Allee 35 (Nordseite)
Bauzeit: 1961–1963
Architektur: Josef Kaiser mit Walter Franek

„Bei einem Honig-Flipp und Türkischen […]“

Die sogenannte „Mokka, Milch und Eisbar“ war der wohl am meisten besuchte Pavillon der Allee. Der Song „Mokka-Milch-Eisbar“ machte ihn 1970 republikweit bekannt.

Den Pavillon prägen die großen aluminiumgerahmten Schaufenster und die Verblendung durch Glasriemchen in den Farben olivgrün und weiß, blau und schwarz. Die Großflächen bedecken sonnengelbe, strukturierte Keramikplatten – hier ebenso wie einst bei allen vier Verkaufspavillons.

Ein prägendes Element aller sechs Pavillons war die heute wieder rekonstruierte Leuchtschrift auf dem Dach von Klaus Wittkugel.

Der lichte Gastraum mit seinen beiden Glasfronten zur Allee und zur Schillingstraße besaß früher ein holzverkleidetes Buffet. Unter dem ausschwingenden Teil der Empore lag eine Bar mit Tresen und Hockern. Zahlreiche Sitzgelegenheiten boten Gastraum und Galerie im Obergeschoss.