Karl-Marx-Allee 36 (Südseite)
Bauzeit: 1961–1964
Architektur: Josef Kaiser mit Horst Bauer
Ein gläserner Würfel für die moderne Frau
Der räumlich kleinste Pavillon an der Allee diente einst dem Verkauf von Kosmetikprodukten und der kosmetischen Behandlung.
Der Pavillon unterscheidet sich von den vier winkelförmigen Pavillons der Allee:
Der quadratische Stahlbeton-Skelettbau ist an drei Seiten großflächig verglast und durch markante Aluminiumprofile gegliedert. Sockel, Ecken und rückwärtige Wandflächen sind hier nicht vielfarbig, sondern mit hellgelben, unstrukturierten Keramikfliesen verblendet.
Der Verkaufspavillon bildet durch Grundform und Materialverwendung mit dem großen Pavillon des Café Restaurants „Moskau“ eine gestalterische Einheit.
Von der lichtdurchfluteten ehemaligen Verkaufshalle führt eine Treppe hinauf zur Empore. Hier lagen einst vier Räume für kosmetische Anwendungen.