Karl-Marx-Allee 34 (Südseite)
Bauzeit: 1961–1964
Architektur: Josef Kaiser mit Horst Bauer
Wandmosaik: Bert Heller
Pavillon mit Atrium – lichtdurchflutet bei Tag und leuchtend bei Nacht
Das ehemalige Café Restaurant „Moskau“ fasziniert durch architektonische Transparenz und Leichtigkeit.
Meisterhaft ist die Gebäudeecke gestaltet: eine scheinbar schwebende Gitterstruktur aus Stahlbeton vermittelt zwischen Außen- und Innenraum. Hier entfaltet das Wandbild „Aus dem Leben der Völker der Sowjetunion“ von Bert Heller in zarter Farbigkeit eine enorme Wirkung.
Einen besonderen Akzent setzt die originalgetreue Nachbildung des Satelliten „Sputnik“ über dem Dach. Sie war ein Geschenk von Pjotr Abrassimow, damals Botschafter der Sowjetunion, an die DDR, anlässlich der Hauseinweihung am 15. Januar 1964.
Im Inneren befanden sich einst lichte, modern möblierte Räume für den Verkauf von Kunstgewerbe und für Ausstellungen sowie ein russisches Nationalitätenrestaurant, eine Weinstube, ein Konzertcafé, eine Bar. Die georgische Teestube war folkloristisch gestaltet.