Alexanderstraße 9, 11
Bauzeit: 1961–1964
Architekt: Hermann Henselmann
Bildfries am Haus des Lehrers: Walter Womacka
Ein ikonisches Gebäudeensemble an der Karl-Marx-Allee
Es stammt von Hermann Henselmann, ebenso wie die Hochhäuser am Strausberger Platz (1955) und am Frankfurter Tor (1957).
Die 13-geschossige Hochhausscheibe von 54 Höhe war 1964 fertiggestellt, am 15. Jahrestag der Gründung der DDR. Sie diente ursprünglich als Begegnungsstätte von Pädagoginnen und Pädagogen.
Auffällig ist die farbige, umlaufende „Bauchbinde“. Hinter ihr verbarg sich ursprünglich eine Schulbücherbibliothek. Das monumentale Wandbild „Unser Leben“ aus 800.000 Mosaiksteinen zeigt Lebens- und Wissensbereiche, die Lehrerinnen und Lehrer im Sozialismus vermitteln sollten.
Das Hochhaus ist wirkungsvoll kombiniert mit einem benachbarten Flachbau: der Kongresshalle, konzipiert für 1.500 Gäste – ein moderner Glaskubus mit glänzender Aluminiumkuppel.
Das Bauensemble markiert den Auftakt zum etwa gleichzeitig fertiggestellten 2. Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee.