I:RAN – Eine persönliche Stückentwicklung von Patrick Khatami und Salome Dastmalchi
Foto: Salome Dastmalchi
I:RAN – Eine persönliche Stückentwicklung von Patrick Khatami und Salome Dastmalchi
Text und Regie: Salome Dastmalchi
Spiel / Mitarbeit Text: Patrick Khatami
Bühne: Shila Khatami
Sound: Eliah Dastmalchi & Linus Bahr
Patrick Khatami ist ein sogenannter „Deutsch-Iraner“, Sohn eines iranischen Vaters und einer deutschen Mutter, in Deutschland geboren und noch nie im Iran gewesen. Ganz im Sinne einer modernen und diversen Gesellschaft empfindet er sich tatsächlich auch als beides: deutsch und iranisch. Jedoch ist dieses Gefühl durchdrungen von einer ständigen Ambivalenz, welche sich als kräftezehrend herausstellt, gleichzeitig entstehen dadurch Resonanzräume, die nur aufgrund einer Interkulturalität möglich sind. Eine in die Realität umsetzbare Verbindung zum Iran selbst und das Kennenlernen der Heimat seines Vaters erscheint durch die Brutalität des Islamischen Regimes als unerreichbar, eine Reise dorthin wäre zu riskanter, und so existiert der Iran nur als eine ferne Imagination. Dies gilt auch für die Generation von Khatami’s Vater, deren Erfahrungen hinsichtlich institutioneller Gewalt und Repression derer gleichen, die jüngst im Iran protestiert haben und dabei gnadenlos und blutig niedergeschlagen wurden.
In diesem Stück geht es um das Dazwischen-Sein, die Frage nach der Herkunft und Zugehörigkeit und die tragende Rolle Patrick Khatami’s iranischen Vaters hierbei. Es geht um die ewige Sehnsucht nach einem Land, das nicht befreit und vermutlich niemals besucht werden kann.
Eintritt: 15,00 / 10,00 / 5,00 €
Kategorien: Kunst, Kultur, Bühnen, Filme, Tanz, Theater
Bezirk: Pankow
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