Ein schlichter, grünlich oxidierter Ring mit unregelmäßiger Oberfläche liegt vor weißem Hintergrund. Die Ringschiene ist dünn und wirkt stellenweise uneben. Auf der Vorderseite befindet sich eine herzförmige Platte mit zwei eingravierten, goldfarbene

Kupferner Ring mit einem Herz und Initialen aus dem Zwangsarbeitslager Berlin-Köpenick

Vorträge und Diskussion zu archäologischen Ausgrabungen zu NS-Zwangsarbeit am Bahnhof Köpenick

Am 3. September 2026, um 17 Uhr finden in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche Vorträge mit anschließender Diskussion zu den archäologischen Ausgrabungen zu NS-Zwangsarbeit am Bahnhof Köpenick statt.

Bei archäologischen Grabungen am Bahnhof Köpenick traten Überreste eines bislang unerforschten Zwangsarbeitslagers der Reichsbahn zutage. Der Bahnhof Köpenick wird derzeit zum Regionalbahnhof umgebaut. Im Vorfeld der Baumaßnahme fanden archäologische Grabungen statt. Denn entlang des heutigen Stellingdamms befanden sich während des Zweiten Weltkriegs etwa 15 Baracken, in denen über 800 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter untergebracht waren. Bei den Grabungen, unter der Leitung von Gregor Döhner, kamen umfassende bauliche Spuren des Lagers zum Vorschein. Eingeleitet wird die Veranstaltung von einem Überblicksvortrag von Roland Borchers zur Zwangsarbeit in Berlin.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Museums Treptow-Köpenick und des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit.

Kategorien: Lesungen, Vorträge, Politik, Bürgerservice

Bezirk: Treptow-Köpenick

Veranstaltungsort

Gedenkstätte „Köpenicker Blutwoche“
Puchanstraße 12
12555 Berlin

Veranstalter

Bezirksamt Treptow-Köpenick
Alt-Köpenick 21
12555 Berlin

Termin

  • 03.09.2026 um 17:00 Uhr

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