Kupferner Ring mit einem Herz und Initialen aus dem Zwangsarbeitslager Berlin-Köpenick
Foto: Mattias Antkowiak
Vorträge und Diskussion zu archäologischen Ausgrabungen zu NS-Zwangsarbeit am Bahnhof Köpenick
Am 3. September 2026, um 17 Uhr finden in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche Vorträge mit anschließender Diskussion zu den archäologischen Ausgrabungen zu NS-Zwangsarbeit am Bahnhof Köpenick statt.
Bei archäologischen Grabungen am Bahnhof Köpenick traten Überreste eines bislang unerforschten Zwangsarbeitslagers der Reichsbahn zutage. Der Bahnhof Köpenick wird derzeit zum Regionalbahnhof umgebaut. Im Vorfeld der Baumaßnahme fanden archäologische Grabungen statt. Denn entlang des heutigen Stellingdamms befanden sich während des Zweiten Weltkriegs etwa 15 Baracken, in denen über 800 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter untergebracht waren. Bei den Grabungen, unter der Leitung von Gregor Döhner, kamen umfassende bauliche Spuren des Lagers zum Vorschein. Eingeleitet wird die Veranstaltung von einem Überblicksvortrag von Roland Borchers zur Zwangsarbeit in Berlin.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Museums Treptow-Köpenick und des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit.
Kategorien: Lesungen, Vorträge, Politik, Bürgerservice
Bezirk: Treptow-Köpenick
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