Das Stück vermittelt das intime und universelle Drama des Krieges durch poetische, mythische und traumhafte Figuren und lässt dabei die Grenzen zwischen Menschlichkeit, Tierhaftigkeit und der spirituellen Welt verschwimmen. Die poetische Sprache regt zum Nachdenken über ein Thema an, das ebenso lokal wie universell ist: dem endlosen Wahnsinn des Krieges.
Auf der Bühne verkörpert die mütterliche Figur, die vom Verlust ihrer Kinder erschüttert ist, die fast übernatürliche Stärke derer, die sich weigern, sich mit der Ausbreitung der Gewalt abzufinden.
Portal Sur, Artes Vivas ist ein multidisziplinäres Kollektiv, das sich aus vier Künstlerinnen mit Migrationshintergrund (aus Kolumbien, Argentinien und Mexiko) zusammensetzt und in einem hybriden, physischen Format zwischen Portugal und Deutschland arbeitet.
Die Gruppe wurde mit dem Ziel gegründet, sich mit den komplexen Themen Krieg und Frieden auseinanderzusetzen. Der kreative Prozess orientiert sich an einer Pädagogik des Friedens und der Schnittstelle von Theater, Musik, audiovisuellen Medien und Performance.