Angehende Marathonläufer dürfen ihren Laufumfang im Training nur allmählich steigern. Außerdem sollten sie begleitend ein Muskel- und Sehnentraining absolvieren und sich regelmäßig von einem Sportmediziner untersuchen lassen. Das rät die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. Dann seien Marathonläufe für die Gesundheit unbedenklich. Sie belasten zwar den Organismus deutlich, schaden aber weder dem Herz-Kreislauf-System noch dem Stütz- und Bewegungsapparat nachhaltig.
Im Vergleich zu anderen Sportarten verletzen sich Marathonläufer relativ selten - meist aufgrund eines plötzlich erhöhtes Laufumfangs, oder auch wegen vorausgegangener Verletzungen. Am häufigsten betroffen sind die Achillessehne, die Knie und die untere Wirbelsäule. Die Verletzungen sind den Experten zufolge aber meist leicht, von kurzer Dauer und gut behandelbar.

