Drei Viertel der 140.000 Berliner Studierenden sind an den vier Universitäten der Stadt eingeschrieben. Das Profil der Freien Universität Berlin prägen die Geistes- und Sozialwissenschaften, die Naturwissenschaften und die Medizin. Bundesweit einmalig sind die Zentralinstitute für Nordamerika, Osteuropa und Lateinamerika sowie das Angebot „kleiner Fächer“ wie Judaistik und Theaterwissenschaft.
Das Fächerspektrum der Humboldt-Universität zu Berlin umfasst ebenfalls die Geistes- Sozial- und Kulturwissenschaften sowie die Humanmedizin und die Agrarwissenschaften. Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Institute konzentrieren sich in Adlershof, in enger Nachbarschaft und in regem Austausch mit Forschungseinrichtungen und technologierorientierten Unternehmen. Der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin ist die Charité – Universitätsmedizin Berlin mit der Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum zugeordnet. An der Technischen Universität Berlin wird – anders als den meisten technischen Hochschulen in Deutschland – neben den Schwerpunkten in den Ingenieur- und Naturwissenschaften auch in den Planungs-, Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gelehrt und geforscht. Die Universität der Künste Berlin mit ihren Fakultäten für bildende Kunst, Gestaltung, Musik und darstellende Kunst hat sich in ihrer 300-jährigen Geschichte zu einer einzigartigen Begegnungsstätte für Kunst, Wissenschaft und Forschung entwickelt.
Tradition hat die internationale Ausrichtung der Hochschulen: 15 Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland. Rund 1.500 Kooperationen bestehen mit Partnerhochschulen in aller Welt. Bei der Anzahl der ausländischen Gastwissenschaftler belegen die Freie Universität Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin bundesweit Spitzenplätze.
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