Deutschlands Unternehmensgründer werden zu einem immer bedeutenderen Wirtschaftsfaktor und ihre Zahl steigt stetig. Dies gilt insbesondere für Berlin, denn die Stadt weist die höchsten Gründungszahlen im Vergleich aller Bundesländer auf. Mit 44.460 Gewerbeneueinrichtungen 2011 (42.722 2010; +4,1 Prozent) erreichte Berlin gegen den bundesweiten Trend (- 6,0 Prozent) den absoluten Spitzenwert aller bisher erfassten Jahre.
Grund genug, dass der Bundesverband Deutsche Startups in der Gründerhauptstadt eröffnet. Von Berlin-Mitte aus wird der Verband die Interessen seiner Mitglieder in ganz Deutschland vertreten. Nach eigenen Angaben will der Verband Repräsentant und Stimme der Startups in Deutschland sein. Insbesondere gegenüber der Politik will dieser in die Interessen kleinerer und größerer Startups gleichermaßen vertreten.
Der Bundesverband erläutert und vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Startup-Unternehmen gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Öffentlichkeit. Darüber hinaus versteht er sich als Netzwerk der Startups in Deutschland und verbindet Gründer, Startups und deren Freunde miteinander.
Mit der Gründung des Bundesverbandes wird eine wichtige Lücke geschlossen, da weder der Verband Junger Unternehmer (BJU) noch der ITK-Branchenverband Bitkom die Interessen der Gründerszene in vollem Umfang vertreten können. Besonders bei zahlreichen politischen Vorhaben hat sich in der Vergangenheit gezeigt, wie wichtig es für die Branche ist, mit einer starken und vor allem gemeinsamen Stimme zu sprechen.
Damit der Bundesverband Deutsche Startups diese starke Vertretung werden kann, hoffen die Gründungsvorstände Thomas Bachem, David Hanf, Erik Heinelt und Florian Nöll auf eine hohe Zahl an Mitgliedern.



