Coronavirus

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Pilzliche und bakterielle Schaderreger

v.l.n.r.: Echter Mehltau an Magnolie, Buchsbaumpilz Cylindrocladium, Massaria an Platane, Taphrina pruni an Blutpflaume
Bild: Pflanzenschutzamt Berlin

Pilze und durch sie verursachte Krankheiten treten überall und in jedem Jahr in unterschiedlicher Häufigkeit und Intensität auf. Ihr Auftreten ist immer im Zusammenhang mit bestimmten Infektionsbedingungen und somit auch mit entsprechenden Witterungsbedingungen zu sehen. Einige Pilzarten können an einer Vielzahl von Pflanzen auftreten, andere sind an bestimmte Pflanzen (Wirte) gebunden. Die Echten Mehltaupilze sind ein typisches Beispiel für solche wirtsspezifischen Pilze.

Werden bestimmte Pflanzenarten in großem Umfang verwendet, können sich spezifische pilzliche Erreger besser etablieren. Mit der vermehrten Pflanzung von Buchsbaum traten auch der Buchsbaumkrebs Volutella buxicola und das Buchbaumsterben Cylindrocladium buxi verstärkt auf.

Treffen gute Bedingungen für die Entwicklung des pilzlichen Erregers mit einer Schwächung der Pflanze zusammen, so kann es zu einer plötzlichen, sehr starken Krankheitsentwicklung kommen. Die Massariakrankheit an der Platane, die 2006 im Stadtgebiet verstärkt festgestellt wurde, ist ein Beispiel dafür.

Andere Pilzerkrankungen treten witterungsbedingt nur hin und wieder in Erscheinung, wie zum Beispiel die Narren- und Taschenkrankheit.

Auffällige Krankheiten in den letzten Jahren

Auffälliges Auftreten 2020

Auffälliges Auftreten 2019

Auffälliges Auftreten 2018

Häufige, auffällige Krankheiten im Stadtgebiet Berlin 2005 bis 2017

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