#MITTEMACHTSAUBER

Die Kampagne

Wir wollen die Menschen in Mitte für einen sauberen und lebenswerten Bezirk zu begeistern. Mit Informativen, humorvollen und interaktiven Aktionen und Bildungsangeboten soll das Bewusstsein für Müllvermeidung gestärkt und zu Eigeninitiative angeregt werden. Gleichzeitig zeigen wir als Bezirksamt Mitte, wie wir selbst aktiv zur Verbesserung der Situation beitragen, beispielsweise durch verstärkte Kontrollen des Ordnungsamts, um Müllsünder*innen ab zu schrecken.

Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger
Wenn wir das Bewusstsein für Müllvermeidung und achtsames Verhalten stärken, profitieren alle. Packen wir's an - machen wir's uns schön!
Bezirksbürgermeisterin, Stefanie Remlinger

Die vier Säulen der Kampagne

Icon von einer Mülltonne

Verbesserte Entsorgungsmöglichkeiten

Es soll mehr Kieztage geben – besonders im Soldiner Kiez. Dort hat schon ein Modellprojekt gezeigt, dass die Aktionen vor Ort etwas bewegen können. Das Müllmuseum bleibt dabei ein wichtiger Partner.

Auch die BSR macht weiter mit: Sie hat zugesagt, dass bei Bedarf zusätzliche Kieztage möglich sind – je nachdem, wie viele Termine geplant und durchgeführt werden können.

Icon von einem Besen und einem Handfeger

Aktivierende Maßnahmen

Im Bezirk sind mehrere Clean Ups geplant – also gemeinsame Aktionen, bei denen Straßen, Plätze und Grünanlagen von Müll befreit werden. So soll eines der größten Probleme im Alltag angegangen werden: achtlos weggeworfener Abfall und Plastik im öffentlichen Raum.

Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit Jugendeinrichtungen vorgesehen. Kinder und Jugendliche sollen für das Thema sensibilisiert und zum Mitmachen motiviert werden. Zusätzlich werden Materialien zur Aufklärung und Bildung verteilt, um Wissen zu vermitteln und das Bewusstsein für eine saubere Umgebung zu stärken.

Icon einer Waage

Ordnungsrechtliche Maßnahmen

Beim Ordnungsamt Mitte werden derzeit zwei sogenannte Waste Watcher ausgebildet. Sie sollen gezielt kontrollieren, ob Gewerbemüll illegal entsorgt wird – ein Problem, das im öffentlichen Raum immer häufiger vorkommt.

Das Ordnungsamt übernimmt damit eine wichtige Rolle für mehr Sauberkeit im Bezirk. Die Waste Watcher achten nicht nur auf falsch entsorgten Gewerbemüll, sondern auch auf illegale Müllhaufen oder abgelegten Sperrmüll. Das Ziel ist klar: Illegale Entsorgung wird nicht geduldet. Durch mehr Kontrollen und gezielte Maßnahmen soll ein deutliches Zeichen gesetzt werden. So ergänzen die Waste Watcher die bereits bestehenden präventiven und aktivierenden Aktionen um einen wichtigen ordnungspolitischen Teil.

Icon von einem Kopf einer Person. Im Kopf sind ein Pinsel sowie geometrische Formen zu sehen

Präventionsarbeit

Die Präventionsarbeit setzt auf Information und Bewusstseinsbildung – sowohl online als auch offline. Im Internet kommen Müllbotschafter*innen zu Wort. Sie erzählen aus ihrer persönlichen Sicht, wie sich Vermüllung im Alltag auswirkt.
So berichtet zum Beispiel eine Rollstuhlnutzerin, wie schwierig es ist, sich durch Straßen zu bewegen, wenn überall Verpackungsmüll liegt. Auf unserer Website gibt es außerdem viele Informationen zu den Aktionen, Projekten und Mitmachangeboten.

Zusammen mit den geplanten Bildungsmaterialien soll so ein besseres Verständnis entstehen – und langfristig ein Umdenken im Umgang mit öffentlichem Raum gefördert werden.

Pressemitteilungen

  • Flyer Müllkampagne #mittemachtsauber

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