Jugendprojekte #MITTEMACHTSAUBER

Icon eienr VR-Brille

Beyond Reality – NextGen Studio

In den Sommerferien wird Berlin-Mitte zur Bühne für Zukunftsideen. Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren entwickeln ihre eigenen Vorstellungen für ein nachhaltiges und gerechtes Stadtleben.

Mit Virtual Reality, Augmented Reality, 3D-Modellen, KI und kreativem Sound- und Grafikdesign werden Projekte gestaltet, die Realität erweitern und Zukunft sichtbar machen. Das Projekt orientiert sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Es ist Teil der Kampagne #MITTEMACHTSAUBER – hier geht es nicht nur um saubere Straßen, sondern auch um Verantwortung, Mitgestaltung und Teilhabe im Stadtraum.

icon eienr Basteschere mit Sternchen, Kleber und Papier

Mülleimerbau und Müllaktionstag

Gemeinsam mit den Kindern der Einrichtung ASP Telux wird Mülltrennung und Müllvermeidung praktisch erlebbar gemacht. Die Kinder bauen vier eigene Müllbehälter nach dem Farbschema der BSR: Gelb für Wertstoffe, Blau für Papier, Schwarz für Restmüll.

Die Behälter werden kreativ gestaltet und im Alltag sichtbar genutzt, um die Bedeutung richtiger Mülltrennung zu vermitteln. Ergänzt wird das Projekt durch einen Aktionstag im Rehbergepark: Müll wird gesammelt, und danach gibt es Spiel- und Mitmachaktionen – so lernen die Kinder den Wert von Sauberkeit und Zusammenarbeit.

Icon einers Megafons aus dem Herzen und Sternchen kommen

FreShe Vibes im Kiez

Unter dem Motto #MITTEMACHTSAUBER setzen Mädea und ConnAct der Stiftung SPI gemeinsam mit dem Seniorentreff Grüntaler Straße 21 eine Aktionsreihe im Kiez um. Jugendliche gestalten Plakate, Parklets, Mülleimer und Aschenbecher und helfen bei der Pflege des öffentlichen Raums.

Monatlich gibt es Müllsammelaktionen, Ausflüge zu Umweltorten wie dem Müllmuseum oder Müllhof, und die Säuberung des Hofs in der Grüntaler Straße 21. Zusätzlich wird Kompost aufgebaut und Mülltrennung im Haus eingeführt.

Den Höhepunkt bildet ein Sommerfest, bei dem die Ergebnisse wie Müllkunst, Theaterstücke und weitere Projekte gezeigt werden. Abgeschlossen wird alles mit einem Clean-Up-Day, gemeinsam mit anderen Jugendfreizeiteinrichtungen und Kiezakteur*innen.

Ico neienr Person die singt

Radiospots mit Jugendlichen

Das Müll Museum Berlin e.V. arbeitet gemeinsam mit Jugendlichen der SoKo 116, der BSR und dem Songwriter Jörn Hedtke an einem Audio-Projekt. In drei Workshops entstehen drei Radiospots à 30 Sekunden, die sich kreativ mit Müllproblemen in Berlin beschäftigen – etwa Sperrmüll, Hausflur-Vermüllung oder Wegwerftrends.

Die Jugendlichen entwickeln die Inhalte selbst und setzen sie mit Unterstützung professionell um. Die fertigen Spots werden im Tonstudio aufgenommen und ab Juli 2025 berlinweit auf Kiss FM ausgestrahlt. Ziel ist, Autofahrer*innen humorvoll und provokativ für illegale Müllentsorgung zu sensibilisieren.

Icon von einem Ortspin mit einer Wegmarkierung zu einer Glühbirne. Auf dem Weg ist ein Icon von Müllsäcken

Mobile Müll-Aufklärungsarbeit im Gesundbrunnen

Das Müll Museum Berlin e.V. besucht im Stadtteil Gesundbrunnen zehn soziale und kulturelle Einrichtungen, um vor Ort über Müll, Müllvermeidung und richtige Entsorgung zu informieren.

Mit Exponaten, interaktiven Elementen und praxisnahen Infos werden Kinder, Jugendliche, Familien, Senior*innen und Fachpersonal erreicht. Zu den Standorten gehören u. a. MÄDEA, Frisebee, Medienhof, SoKo 116, Klima-im-Kiez-Projekt und das Refugium für obdachlose Familien.

Die Besuche dauern rund drei Stunden und werden von zwei geschulten Fachkräften durchgeführt. So wird Umweltwissen direkt im Lebensumfeld der Menschen vermittelt – praxisnah, inklusiv und verständlich.