Foto: European Union
Dayton und die Folgen. Europas Friedensordnung am Westbalkan
Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Friedensabkommen von Dayton steht die europäische Nachkriegsordnung auf dem Westbalkan unter Druck wie lange nicht. Zentrifugale Kräfte, geopolitischer Einfluss von außen und stockende Reformen stellen die Tragfähigkeit der Dayton-Ordnung in Frage. Der Abend fragt, was das Abkommen geleistet hat, wo es heute an seine Grenzen stößt und welche Verantwortung daraus für die Europäische Union und die deutsche Europapolitik erwächst.
Nach den Wahlen in Bosnien und Herzegowina richtet Christian Schmidt, bis Juni 2026 Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, in seiner Keynote den Blick nach vorn: auf die Zukunftsperspektiven des Westbalkans in Europa. Im anschließenden Podiumsgespräch diskutiert er mit Botschafter Damir Arnaut und Niels von Redecker vom Auswärtigen Amt. Die Moderation übernimmt Dr. Dženeta Karabegović von der Universität Salzburg. Vertreter der Botschaften aus der Region bringen ihre Perspektiven in das Gespräch mit dem Publikum ein. Barbara Gessler, Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, eröffnet den Abend, der im Rahmen der Berlin Freedom Week 2026 im Europäischen Haus stattfindet.
Weitere Informationen können der hinterlegten Webseite entnommen werden.
Eine Veranstaltung der Europäischen Akademie Berlin und der GSI Gustav-Stresemann-Stiftung im Europäischen Haus.
Kategorien: Infoveranstaltungen
Bezirk: Mitte
Veranstaltungsort
Veranstalter
Bismarckallee 46-48
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