Willy Brandt
Foto: © Archiv der sozialen Demokratie
Willy-Brandt-Gespräch 2026: Was bleibt von der Soft Power?
Europa setzt traditionell vor allem auf Soft Power: auf die Strahlkraft der regelbasierten politischen Ordnung, auf institutionelle Zusammenarbeit und kulturellen Austausch. Neben dem Aufbau partnerschaftlicher Beziehungen dient dies auch der Wahrung eigener Interessen. Im „neuen Zeitalter der Großmächte“ (Friedrich Merz) steht diesem Konzept ein neues autoritäres Großmachtstreben offen entgegen. Es manifestiert sich in Zollkonflikten, Besetzungsdrohungen und neuen Kriegen. Soft Power gilt als Schwäche. Innereuropäisch wird der Ausbau harter europäischer Machtpolitik gefordert. Kann das gelingen? Und was geht durch diese Neuorientierung verloren?
Die Eröffnungsrede hält der Geschäftsführer der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, Dr. Wolfram Hoppenstedt.
Gäste:
- Reem Alabali Radovan (SPD), Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
- Prof. Dr. Alexander Stroh-Steckelberg, Professor für Politik Afrikas und Entwicklungspolitik, Universität Bayreuth,
- Josephine Apraku, Autorin, Afrikawissenschaftlerin und Coach
Moderation: Harald Asel, rbb24 Inforadio
Anmeldung unter Link
Kategorien: Infoveranstaltungen, Politik, Bürgerservice
Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
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