Zu warm für die DDR? – Queeres Leben zwischen Anpassung und Emanzipation - Vortrag von Peter Rausch | Queer Monday

Queer Monday - Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek meets Sonntagsclub!

Wie lebten lesbische, schwule und queere Menschen in der DDR? Welche Herausforderungen, Freiräume und Formen des Widerstands prägten ihren Alltag?

Diese Veranstaltung nimmt die vier Jahrzehnte der DDR – die 1950er-, 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahre – in den Blick und zeichnet die Entwicklung von Homosexualität, Homophobie, Emanzipation und Sexualkultur chronologisch nach. Anhand historischer Einblicke und gemeinsamer Gespräche entsteht ein lebendiges Bild queeren Lebens zwischen gesellschaftlichen Zwängen und wachsender Sichtbarkeit.

Der Vortrag wird von Peter Rausch gehalten. Er ist Mitbegründer der ersten schwul-lesbischen Emanzipationsgruppe der DDR (HIB) und zählt zu den Wegbereiter:innen der queeren Bewegung in Ostdeutschland. Als Mitbegründer des Sonntags-Club e. V. prägte er die Entwicklung des Vereins maßgeblich. Bis heute engagiert er sich als Zeitzeuge für die Aufarbeitung queerer Geschichte und den gesellschaftlichen Dialog.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es Zeit für Fragen, Diskussionen und Gespräche. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Kategorien: Infoveranstaltungen, Lesungen, Vorträge

Bezirk: Pankow

Veranstaltungsort

Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Bizetstraße 41
13088 Berlin

Veranstalter

Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Bizetstr. 41
13088 Berlin

Termin

  • 09.11.2026 um 18:00 Uhr
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