Schwarz-weiße Aufnahme einer Straßenbahnkreuzung mit Andreaskreuz und historischen Gebäuden im Hintergrund, zwei Personen gehen am Gehweg.

Eingang zum Fachkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie Herzberge (heute: KEH), 1980er-Jahre

Literarisches Lichtenberg: Ein Erinnerungsabend mit der Schriftstellerin Katja Lange-Müller

Katja Lange-Müller wuchs als Tochter der SED-Politikerin Inge Lange in Lichtenberg auf. Nachdem sie die Schule mit 16 Jahren wegen „unsozialistischen“ Verhaltens verlassen musste, arbeitete sie sechs Jahre als Hilfspflegerin im damaligen Fachkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie, dem heutigen KEH. In den Nachtschichten entstanden erste schriftstellerische Arbeiten. 1984 reiste sie nach West-Berlin aus.

Wie die in Lichtenberg gesammelten Erfahrungen ihr Schreiben bis heute prägen und wie es sich beiderseits der Mauer schrieb, darüber wird Lange-Müller im Anschluss an eine Lesung ausgewählter Texte sprechen.

Moderation: Journalistin Jana Simon (u. a. Die Zeit)

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem KEH Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge und dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) statt und ist Teil der BAB-Veranstaltungsreihe „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“.

Kategorien: Lesungen, Vorträge

Bezirk: Lichtenberg

Veranstaltungsort

KEH Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge / Haus 22, Festsaal, 1. OG
Herzbergstraße 79
10365 Berlin

Veranstalter

Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Franz-Jacob-Straße 4 B
10369 Berlin

Termin

  • 15.09.2026 um 18:00 Uhr

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