Dokumentarfilm "Bruderland ist abgebrannt", D 1991; Filmfoto: Angelika Nguyen
Foto: Angelika Nguyen
Film + Gespräch: Zwischen Völkerfreundschaft und Vorurteilen
Wie erlebten vietnamesische Vertragsarbeitende das Leben in der DDR und die Umbrüche nach 1989? Zwei Dokumentarfilme und ein Gespräch mit Filmschaffenden und einem Zeitzeugen geben Einblicke in Erfahrungen zwischen Arbeit, Alltag, unsicherer Zukunft und rassistischen Anfeindungen.
In den 1980er-Jahren kamen zahlreiche Menschen aus Vietnam als Vertragsarbeitende in die DDR; viele von ihnen lebten und arbeiteten in Lichtenberg. Nach dem Ende der DDR waren ihre Arbeitsplätze und ihr Aufenthaltsstatus bedroht; rassistische Anfeindungen gegen sie nahmen zu. Im Anschluss an die Dokumentarfilme „Bruderland ist abgebrannt“ von Angelika Nguyen und „Sorge 87“ von Thanh und Thuy Phuong Nguyen sprechen die Filmschaffenden und der Zeitzeuge Chu Tien Tang mit der Journalistin Julia Oelkers über das Leben vietnamesischer Vertragsarbeitender in der DDR und die Umbruchszeit der frühen 1990er-Jahre.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem LAB - Lichtenberger Anlaufstelle für Bürgerbeteiligung und dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) statt und ist Teil der BAB-Veranstaltungsreihe „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“.
Kategorien: Bühnen, Filme
Bezirk: Lichtenberg
Veranstaltungsort
Veranstalter
Zum Kalender
Zur Webseite
E-Mail schreiben
Zurück zur Suche