Foto: Offen für Kultur
Auf den Spuren jüdischen Lebens im Hansaviertel und Moabit (Teil 1) Führung mit Nirit Ben-Joseph
Vor dem Zweiten Weltkrieg waren das Hansaviertel und Moabit Orte lebendigen jüdischen Lebens. Mit ca. 8 % betrug der Anteil der jüdischen Einwohner:innen in den 20er Jahren allein im Hansaviertel fast das Doppelte des jüdischen Anteils an der Gesamtbevölkerung Berlins. Neben vielen koscheren Geschäften gab es auch drei Synagogen – in der Lessingstraße, Siegmunds Hof und Levetzowstraße. Lange Zeit wurde die jüdische Geschichte der beiden Viertel verschwiegen und erst durch lokale Initiativen wie Gleis 69 e. V., Sie waren Nachbarn e. V. und dem Bürgerverein Hansaviertel e. V. wieder sichtbar gemacht. Gemeinsam mit der Stadtführerin Nirit Ben-Joseph wollen wir uns auf die Spurensuche jüdischen Lebens im Hansaviertel und in Moabit begeben – vom Siegmunds Hof bis zur ehemaligen Synagoge in der Levetzowstraße.
Treffpunkt: Hansabibliothek
Die Führung dauert ca. 2 Stunden. Bitte planen Sie etwas mehr Zeit ein.
(Teil 2 findet am 11. Oktober zur selben Zeit statt.)
Die Anzahl der Teilnehmer:innen ist begrenzt. Wir bitten daher um Anmeldung unter www.offen-fuer-kultur.de (www.offen-fuer-kultur.de)
Kategorien: Spaziergänge, Ausflüge, Freizeit, Sport
Bezirk: Mitte
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