„Nigdy więcej wojny“ – Konzert zum Gedenken an den 1. September 1939
Im Vorfeld der Gedenkveranstaltung zum 1. September lädt das Deutsche Polen-Institut zu einer musikalischen Auseinandersetzung mit Erinnerung, Krieg und Versöhnung ein.
Zur Aufführung gelangt das Quartett „Nigdy więcej wojny“ („Nie wieder Krieg“, 2020) des Komponisten Maciej Zakrzewski, interpretiert von dem Kammerorchester Orkiestra Kameralna Progress. Das Werk ist für Oboe, Violine, Viola und Violoncello komponiert und entfaltet sich in drei Sätzen, die sich formal an klassische Sonatenmodelle anlehnen. Zugleich ist es eine eindringliche musikalische Reflexion über die Geschichte der Stadt Danzig und die Erfahrungen von Gewalt und Erinnerung im 20. Jahrhundert.
Die Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg bietet mit ihrem besonderen Erinnerungsort einen passenden Rahmen für dieses Konzert. Dort befindet sich das Triptychon „Christus im Holocaust“ von Ismond Rosen (1924–1996), das der Gemeinde 1996 als Geschenk übergeben wurde. Es versteht sich als Zeichen der Versöhnung zwischen Jüdinnen und Juden sowie Christinnen und Christen und verpflichtet die Gemeinde zugleich, dem Antisemitismus und jeder Form von Menschenverachtung entschieden entgegenzutreten.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts “Zwischen Berlin und Warschau - 35 Jahre Nachbarschaft” statt. Im Jahr 2026 blicken Deutschland und Polen auf 35 Jahre lebendige Nachbarschaft und intensive Zusammenarbeit seit den 1990er Jahren zurück. Das Jubiläumsprogramm würdigt die besondere Beziehung zwischen beiden Ländern und stellt das Engagement der Menschen in den Mittelpunkt, die sich seit Jahrzehnten für Verständigung, Austausch und deutsch-polnische Freundschaft einsetzen.
Kategorien: Kunst, Kultur, Musik, Konzerte
Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
Veranstaltungsort
Veranstalter
Mathildenhöhweg 2
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