Verschwommene Ansicht des Hauseingang zum Haus am Waldsee

Haus am Waldsee, 1978

Wo ich wohne

"Wo ich wohne" blickt anhand der 1922 für den jüdischen Textilfabrikanten Herrmann Knobloch errichteten Villa, in der nur wenige Wochen nach dem Ende des 2. Weltkriegs das Haus am Waldsee seine Anfänge nahm, auf die Geschichte der Institution. Die Sprache des Gebäudes, in dem sowohl Opfer als auch Täter*innen des Nationalsozialismus lebten, wird dabei nicht nur als Rahmen, sondern als Material begriffen. Gegen, mit und aus dem heraus legen die Werke der Ausstellung Spannungen zwischen dem Privaten und dem Politischen offen. Die gewaltvollen Ereignisse und gesellschaftlichen Kämpfe des vergangenen Jahrhunderts hallen in der Architektur, dem Grundstück, seiner Verortung und seiner Nutzung nach. Sie erzählen von einem Versuch bürgerlicher Abgrenzung, der an einer vermeintlichen Normalität festhält, selbst dann, wenn vor den Fenstern alles ins Wanken gerät.

Die internationale Gruppenausstellung entfaltet sich entlang einer raumgreifenden Arbeit von Richard Venlet und bringt historische und neue Werke zusammen, unter anderem von Nigin Beck, Rhea Dillon, Robert Haas, Hannah Höch, Alexandre Khondji, Atiéna R. Kilfa, Henry Koerner, Ayumi Paul, Yoora Park, Reynold Reynolds & Patrick Jolley, Oskar Schlemmer, Renée Sintenis, Ian Waelder und Frau von Zinowiew.

Kuratiert von

Anna Gritz, Pia-Marie Remmers

Kategorien: Kunst, Kultur

Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

Veranstaltungsort

Haus am Waldsee
Argentinische Allee 30
14163 Berlin

Veranstalter

Haus am Waldsee
Argentinische Allee 30
14163 Berlin

Nächste Termine

  • 11.08.2026 um 11:00 - 18:00 Uhr
  • 12.08.2026 um 11:00 - 18:00 Uhr
  • 13.08.2026 um 11:00 - 18:00 Uhr
  • 14.08.2026 um 11:00 - 18:00 Uhr
  • 15.08.2026 um 11:00 - 18:00 Uhr

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