Niina Lehtonen Braun

Ohne Titel aus der Serie „My Body Is My Studio“

Niina Lehtonen Braun – My body is my studio

Eröffnung: Mi, 13. Mai, 18–21 Uhr

Begrüßung: Malgorzata Sijbrandij, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport

Begrüßung: Dr. Mirjami Schuppert, Programmreferentin Finnland-Institut

Einführung: Dr. Christine Nippe, Kuratorin der Ausstellung

Rahmenprogramm

Mittwoch, 20. Mai, 18 Uhr

Buchpräsentation My body is my studio mit Niina Lehtonen Braun, moderiert von Julia Meyer-Brehm (Kunstwissenschaftlerin)

Die Einzelausstellung von Niina Lehtonen Braun beschäftigt sich mit dem weiblichen Körper und seinen Veränderungen, wie beispielsweise durch die Wechseljahre oder die Geburt und sogenannte Frauenkrankheiten. Für die von Christine Nippe kuratierte Ausstellung sammelte Lehtonen Braun Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen anderer Frauen zu diesem Thema, die sie in ihre Tuschemalereien und Erzählcollagen überführt. Bereits seit vielen Jahren erkundet Niina Lehtonen Braun in ihren Collagen und Gemälden die Frau als Teil einer Generationenkette, verschiedene Rollen des Frauseins und die damit verbundenen Erwartungen und Zuschreibungen. Die Ausstellung und das begleitende Kunstbuch ermöglichen durch die eigenen persönlichen Themen auch einen sensiblen Zugang für andere und ein Eintauchen in Fragen rund um den weiblichen Körper. Ausstellung und Buch verstehen sich dabei als alternative Auseinandersetzungen mit Weiblichkeit und bilden eine andere Erzählung als es jahrelang die Medizin praktizierte, die vor allem vom männlichen Körper ausging und damit der Besonderheit des weiblichen Körpers wenig Beachtung schenkte.

Die Künstlerin dazu: „Mich interessiert, wie Wissen, das früher kaum zugänglich war, heute geteilt und neu interpretiert werden kann – besonders im Hinblick auf den weiblichen Körper. Frauenkrankheiten waren lange ein Randthema der Medizin; inzwischen hat sich das Bewusstsein verändert. Meine Arbeit versteht sich als Verbindung zwischen diesem Wandel und dem Erbe der Ausgrenzung – Scham und Wut übersetze ich ins Bildhafte.“

Es entsteht ein dichtes Geflecht von Narrationen, Bildern und Assoziationen. Gefundene Materialien, Zeitungsausschnitte, Fotografien, ein Animationsfilm und Zeichnungen werden gemeinsam mit Malereien zu einem Ganzen verschmolzen, das ein vielschichtiges und berührendes Bild zeichnet, was es bedeutet, Frau, Freundin, Mutter oder Tochter zu sein.

Kulturhaus Schwartzsche Villa, Galerie

14. Mai bis 27. September 2026

Mo–So 10–18 Uhr

Eintritt frei

Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf

Infos: 030 90299 2302

www.berlin.de/kultur-steglitz-zehlendorf

Kategorien: Kunst, Kultur, Ausstellungen

Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

Veranstaltungsort

Schwartzsche Villa
Grunewaldstraße 55
12165 Berlin
Tel: (030) 90299 2210

Veranstalter

Ensemble Arsis

Nächste Termine

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  • 30.07.2026 um 10:00 - 18:00 Uhr
  • 31.07.2026 um 10:00 - 18:00 Uhr
  • 01.08.2026 um 10:00 - 18:00 Uhr

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