Zwei Männer und eine Frau stehen auf einer Bühne und schauen in die Kaera. EIn Mann hält ein Mikrofon in der Hand.

DDR – direkt: Lesung – Performance - Musik

„Schreibende Arbeiter:innen“ – dieser Begriff stand in der DDR für ein einzigartiges Projekt: Werktätige zu Kulturschaffende zu machen.

Doch was blieb davon, und was erzählen diese Stimmen heute?

Die Bewegung umfasste vor allem Mitglieder:innen, die sich aus verschiedenen Gruppen zusammenschlossen, und vor allem in kulturellen, politischen sowie gesellschaftlichen Orten Deutschlands wirkten.

Nach der 1. Bitterfeld Autorenkonferenz 1959 entstanden landesweit Zirkel Schreibender Arbeiter; in der Hochphase waren es zwischen 3.000-4.000 Mitglieder:innen. Bis 1989 veröffentlichten sie über 650 Anthologien und ca. 250-350 Bücher einzelner Autor:innen.

Nach 1989 überlebten nur ein Teil der Zirkel; etwa ein Fünften wurde unter neuem Namen weitergeführt. Das Archiv Schreibende ArbeiterInnen (heute im Fritz-Hüser-Institut, Dortmund) bewahrt ihre Texte, während ehemalige Mitglieder:innen bis heute in Schreibwerkstätten und Lesereihen aktiv sind und ihren Alltag dokumentieren.

Erstaunlich bunt, lebendig, verschroben und aktuell, lädt die Ingeborg-Bachmann-Bibliothek am 22. Oktober 2026 zu einer szenischen Lesung ein, gemeinsam mit Thomas Hartung und seinem Team.

Die Teilnahme ist kostenlos, ohne Anmeldung.

Kategorien: Bildung, Schule, Lesungen, Vorträge

Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

Veranstaltungsort

Ingeborg-Bachmann-Bibliothek (Stadtteilbibliothek West)
Nehringstr. 10
14059 Berlin

Veranstalter

Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf

Termin

  • 22.10.2026 um 19:00 Uhr
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