Foto: Nashorn Filmhaus
"Kein Land für Niemand. Abschottung eines Einwanderungslandes" - Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
"Wann hat die EU ihre Menschlichkeit verloren?" – diese Frage stellt Migrationsaktivist Tareq Alaows in "Kein Land für Niemand".
Während das Asylrecht in Deutschland und Europa zunehmend verschärft wird, wächst der Druck auf Menschen, die Schutz suchen. Schnellere Grenzverfahren, erschwerte Zugänge zu rechtlicher Unterstützung und neue Formen der Unterbringung zeigen: Statt den Schutz von Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, setzen politische Debatten immer häufiger auf Abschreckung und Abschottung.
Der Dokumentarfilm "Kein Land für Niemand. Abschottung eines Einwanderungslandes" von 2025 blickt dorthin, wo Abschottungspolitik konkrete Folgen hat: an die europäischen Außengrenzen, auf das Mittelmeer und in den Alltag von Menschen, die Schutz suchen. Er begleitet Menschen auf der Flucht und Engagierte der zivilen Seenotrettung. Er zeigt, wie eine zunehmend migrationsfeindliche Stimmung den politischen Diskurs prägt und rechte Kräfte weiter an Einfluss gewinnen.
Nach dem Film sprechen wir mit einer Aktivistin von Sea-Watch. Sea-Watch ist seit 2015 im zentralen Mittelmeer in der zivilen Seenotrettung aktiv. Gemeinsam wollen wir den Blick auf Handlungsmöglichkeiten richten: Wie sieht Solidarität konkret aus? Welche Verantwortung tragen wir hier?
Kommt vorbei zum gemeinsamen Filmschauen, Zuhören und Diskutieren.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem F3_kollektiv.
Kategorien: Bühnen, Filme
Bezirk: Neukölln
Veranstaltungsort
Karl-Marx-Straße 66
Veranstalter
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