Foto: Günter Giese / privat
Autoren und ihre Bücher - Danuta Schmidt im Gespräch mit Karl-Heinz Wendorff
„Medizin nach Noten“ kannte fast Jeder in der DDR. Die Sendung lief seit Anfang der 1960er Jahre an jedem Werktag um 9.15 Uhr im DDR-Fernsehen, später auch am Vorabend. Eine Sportmedizinerin erklärte die Übungen, zwei oder drei Gymnastinnen führten sie aus, Klaviermusik gab den Takt dazu. Dann kam Aerobic! Anstelle Klavierbegleitung nun
Popmusik, die Übungen wurden jeweils von einem Vorturner und rund etwa 30 Nachturnern aller Altersklassen in der großen Halle des Sport- und Erholungszentrum SEZ ausgeführt. Ein Moderator, viele Jahre war es Karl-Heinz Wendorff, erklärte, welche Gesundheits- und Trainingseffekte die Übungen haben.
Ich bin der „Medizin nach Noten“ – Mann“, so heißt auch das Buch von Karl-Heinz Wendorff. Nach Abitur und Landmaschinen-Schlosser studierte der gebürtige Brandenburger Pädagogik für Sport und Geschichte, war Berufsschullehrer bei NARVA und Leiter des dortigen Jugendclubs. Parallel begann er als „Schallplatten-Unterhalter (heute DJ) und erhielt 1984 den Berufsausweis als Sprecher und Spielmeister. Auch sehr musikalisch, begann er im Kinderchor zu singen, nahm Akkordeonunterricht und übte Gitarre. Bis heute tritt er als „Carl von Breydin“ mit Schlager und Evergreens als Gesangssolist auf. Sportlich war er sowieso, ob als Kugelstoßer (6. Der DDR-Jugendmeisterschaften) oder als Handball-Torwart. Niemand schien also auch geeigneter als Moderator von „Medizin nach Noten“ zu sein als der Sportlehrer und Unterhalter Karl-Heinz Wendorff. Er moderierte Weltfestspiele und
Pioniertreffen, den Friedenslauf 1988, die Volleyball-Europa-Meisterschaft 1988, zehn Jahre lang das Berliner „Sechstagerennen, den Berlin-Marathon, und immer wieder im SEZ u.a. die Polardisko. „Wendy“ ist vielseitig und wendig, im kommenden Jahr wird er 80.
Danuta Schmidt ist Journalistin und Moderatorin. Mit der Berliner "SonntagsLese" entwickelte sie 15 Jahre ein eigenes Diskussionsformat. Nach einem Semester Journalismus in Leipzig in der Wendezeit wechselte sie ins Architektur-Fach, arbeitete in verschiedenen Büros und setzte parallel ihre journalistische Entwicklung in verschiedenen Tageszeitungen, später beim
MDR-Hörfunk und im RBB Fernsehen fort. Seit 2010 arbeitet sie freischaffend.
Anmeldung ist erforderlich: Telefonisch unter (030) 54 704 142 oder per Mail an Benita Hanke (benita.hanke@ba-mh.berlin.de)
Eintritt frei, Austritt: eine Spende an den Förderverein Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V. zur Mitfinanzierung der Veranstaltungen.
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: ab 19:30 Uhr
Bei einigen Veranstaltungen in der Stadtbibliothek machen wir Fotos und/oder Videos, die ggf. auf unserer Webseite, denen unserer Partner, Facebook oder Instagram veröffentlicht werden.
Kategorien: Kunst, Kultur, Lesungen, Vorträge
Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
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